Chronik Satire Vorarlberg

Kim Jong-un: Wieder "gewählt" und wieder adrett wie ein Turnierpferd

In Nordkorea ist Demokratie ein bisschen wie ein gut einstudierter Tanz: Jeder kennt die Schritte, aber niemand tanzt sie wirklich. Kim Jong-un wurde erneut zum Präsidenten ernannt, und das ganze Land applaudiert, als hätte jemand das Zauberwort "Freundschaft" gerufen. Die Wahl war so transparent wie ein Nebelschleier, mit 99,99 Prozent Wahlbeteiligung und 99,93 Prozent Ja-Stimmen. Was für ein triumphaler Sieg! Man könnte fast meinen, die Menschen hätten in der Wahlkabine noch schnell ein Selfie mit Kim gemacht, bevor sie den Stimmschein in die Urne geworfen haben.

Klar, es gab auch ein paar mutige Abweichler, die Nein sagten. Aber die waren so selten wie ein Schneetag im Sommer. Vielleicht hatten sie einfach schlechte Laune oder Bauchschmerzen. Jedenfalls sitzt unser lieber Führer jetzt in seinem Sessel, flankiert von den Statuen seines Vaters und Großvaters, und regiert weiter wie einmoderner König Artemis. Die Bühne war perfekt inszeniert, mit riesigen Porträts und einer Menge roter Teppiche. Es fehlte nur noch, dass die Kameras bei der Wahl per Zufallsprinzip tamburinspielende Kinder gezeigt hätten.

Die hyökkenden Experten sagen, solche Inszenierungen seien notwendig, um dem Volk zu zeigen, dass alles fair und gerecht zugeht. Fair und gerecht, so wie bei einem Kinderspiel, bei dem alle Kinder verlieren, nur der Dirigent gewinnt. Aber niemand glaubt wirklich, dass ein anderes Ergebnis möglich gewesen wäre. Schließlich ist Kim Jong-un nicht nur der Präsident, er ist auch der Choreograf, der Regisseur und der Bühnenarbeiter in Personalunion.

Und so geht das Spiel weiter, Jahr für Jahr. Die Welt schaut zu, und Nordkorea zeigt der Welt, wie man Demokratie macht. Mit einem Hüftschwung und einem Augenzwinkern, während die Menge jubelt und die Kamerarolled. Es ist ein wunderbares Schauspiel, bei dem jeder seine Rolle spielt. Und am Ende des Tages weiß jeder, dass es nicht darauf ankommt, ob man gewählt wird, sondern wie man gewählt wird. Hauptsache, die Show geht weiter.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 23. März 2026, 04:54 Uhr