Chronik Satire

Alkoholverbot auf der Gumpendorfer Straße: Jetzt wird auch der Duft von Weintrauben verboten

Es ist soweit. Die Gumpendorfer Straße wird zur ersten alkoholfreien Zone der Republik – nicht weil jemand etwas getan hat, sondern weil jemand etwas gedacht haben könnte. Die Bezirksvertretung hat beschlossen, dass nicht nur Flaschen, sondern auch Gedanken mit Alkoholcharakter fortan verboten sind. Wer einen Löffel aus einer Bierkiste rührt, muss sich bei der Ordnungsbehörde melden. Wer noch an ein Glas Wein denkt, während er an der U-Bahn-Station steht, riskiert eine Verwarnung – oder, falls er mit einem Pinot Noir-Post-It im Taschenkalender erwischt wird, eine Geldstrafe in Höhe von fünf Euro pro interner Flasche.

Die neue Maßnahme ist Teil eines ambitionierten Projekts namens „Sauberkeit durch Verdrängung“. Man hat gemerkt, dass das Problem nicht der Alkohol ist, sondern die Vorstellung von Alkohol. Deshalb wird nun auch der Duft von Weintrauben, der in der Nähe des Jedmayer-Zentrums vermutet wird, untersucht. Ein Spezialist vom Umweltamt hat bereits eine „Gestank-Risikokarte“ erstellt, in der er den typischen Geruch von „nicht getrunkenem, aber ernsthaft gedachtem“ Rotwein mit „schwacher Schwermut“ und „nachmittäglichem Trotz“ katalogisiert hat.

Die Anwohner sind begeistert. Eine Frau aus dem siebenten Stock hat in einer Anrainerversammlung erklärt, sie wolle nun endlich wieder in Ruhe die Balkonblumen gießen, ohne jeden Tag von einem trunkenen Erinnerungsschatten an eine vergangene Glühwein-Fete belästigt zu werden. Die Stadt hat daraufhin angekündigt, dass künftig auch alle Spaziergänger mit einem leeren Bierglas in der Hand, selbst wenn es nur ein Kingsize-Wundpflaster in Form eines Selters-Fläschchens ist, beobachtet werden.

Niemand hat bislang Statistiken über Das-War-Nur-ein-Idee-Flaschen, doch das spielt keine Rolle. Die Behörden arbeiten an einem intelligenten Sensor, der Alkoholgedanken abfängt, bevor sie sich zu Wort melden. Im Testphase wird er bereits in der Nähe der Bushaltestelle angebracht – als „Mentale-Alkohol-Detektor 3.0“. Sein einziges Problem: Er hat bisher drei Kinder aufgehalten, die über den Lieblingswein ihres Opa geredet haben, und ein Stelletechniker, der geistesabwesend „nur noch ein letztes Bier“ gesagt hat, während er eine Lampe reparierte.

Und nun geht es ans Eingemachte: Die Stadt prüft, ob man nicht auch das Wetter verbieten sollte, wenn es auf Alkohol-Abschiedsluft hindeutet. Der Winter 2026 war schließlich schon ziemlich „alkohollastig“ – mit Schneeflocken, die wie Champagnerbläschen glitzerten. Ein Schneemann, der eine Bierflasche als Nase hatte, wird bereits geahndet. Demnächst könnte man auch die Kaminfeuer verbieten – aufgrund der akustischen Ähnlichkeit mit einem Flaschenöffner.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 20. März 2026, 18:08 Uhr