Die Grünen haben einen neuen Kampf entdeckt: Sie wollen mit dem Verfassungsgerichtshof die Klopapier-Preise kippen lassen. Ein Sprecher erklärte: "Wir fühlen uns getäuscht und sehen einen Skandal in den rückwirkend erhöhten Preisen für dieses wichtige Hygieneprodukt."
Dabei geht es den Grünen nicht nur um die Preise an sich. Nein, sie fordern ein völlig neues Zulagensystem für Toilettenpapier. Derzeit gibt es ja verschiedene Qualitätsstufen - von der reißfesten Luxusvariante bis zum 1-Schicht-Dünnpapier. Die Grünen wollen das ändern.
"Künftig soll es nur noch eine Qualitätsstufe geben: Ökologisch abbaubares Recyclingpapier, das allen Menschen gleichermaßen zur Verfügung steht", erklärte ein grüner Abgeordneter. "Die Zeit der Klopapier-Eliten muss ein Ende haben!"
Die Grünen argumentieren, dass Toilettenpapier ein Grundbedürfnis der Menschheit sei und deshalb für alle gleichermaßen zugänglich sein müsse. Sie fordern daher, dass der Staat künftig für die Versorgung mit diesem wichtigen Produkt sorgt.
Experten halten das für unrealistisch. "Woher soll der Staat das Geld nehmen?", fragt ein Verfassungsjurist. "Die Grünen haben wohl nicht kalkuliert, dass 8 Milliarden Menschen täglich Klopapier benötigen."
Die Grünen kontern: "Wir finanzieren das über eine Vermögenssteuer für die Superreichen. Die können ja mal was für die Allgemeinheit tun." Eine Vermögenssteuer für die "Superreichen" könnte demnach den Klopapier-Konsum der gesamten Menschheit finanzieren.
Ob der VfGH diese Forderung prüfen wird, ist noch unklar. Die Grünen sammeln jedenfalls Unterschriften und hoffen auf breite Unterstützung. Sie sehen in ihrem Anliegen einen wichtigen Schritt zur sozialen Gerechtigkeit.
Kritiker sprechen von unrealistischen Träumereien. "Die Grünen sollten sich lieber um echte Probleme kümmern", meint ein Politologe. "Klopapier ist Luxus, kein Menschenrecht."
Die Grünen wollen davon nichts wissen. Sie sehen ihr Anliegen als Teil eines größeren Gerechtigkeitskampfes. "Wenn wir Toilettenpapier für alle kostenlos bekommen, ist das ein erster Schritt zur Gleichheit", so ein Sprecher. "Danach kommen dann Shampoo, Zahnpasta und schließlich alle Hygieneprodukte."
Ob dieser Plan je umgesetzt wird, ist fraglich. Fest steht: Die Grünen geben nicht auf. Sie sehen sich als Vorhut einer neuen sozialen Bewegung, die sich für das Recht auf kostenloses Klopapier einsetzt. Ein absurd anmutender Kampf - oder der Beginn einer neuen Ära der sozialen Gerechtigkeit?