Jason Momoa, der Held aus "Aquaman", hat auf Hawaii eine schockierende Erkenntnis gewonnen: Wasser kann auch nervig sein. Der 46-jährige Schauspieler floh vor den Fluten auf Hawaii, die seine eigene Filmkarriere zu persiflieren schienen.
"Strom weg, Familie dabei, aus North Shore raus", erklärte Momoa in einem Video auf Instagram. Klingt fast wie eine Einkaufsliste nach einem Supermarkt-Raub. Der Mann, der für seinen durchtrainierten Oberkörper bekannt ist, zeigte sich diesmal weniger heldenhaft.
Der Küstenabschnitt North Shore auf Oahu wurde zum Schauplatz einer persönlichen Tragödie für Momoa. Während er in "Aquaman" noch elegant durchs Wasser schwamm, hopst er jetzt wie ein ängstliches Kaninchen vor der Flut davon. Die Ironie des Schicksals ließ nicht lange auf sich warten.
"Unser Strom ist ausgefallen", klagte Momoa. Man könnte meinen, er hätte sich auf seine Filmrolle besser vorbereiten sollen. Schließlich kennt man ihn ja als den Mann, der mit Fischen spricht und unter Wasser atmen kann. Aber anscheinend hat er diese Fähigkeiten zu Hause vergessen.
In einem weiteren Post schrieb Momoa: "Aloha an alle, die vergangenen Wochen waren heftig." Heftig ist das richtige Wort. Endlich hat der Actionheld eine echte Herausforderung gefunden - und sie besteht aus Wasser. Die Stürme und Fluten auf Oahu haben ihn eiskalt erwischt, obwohl er doch eigentlich der "Aquaman" ist.
Besonders hart traf es laut Momoa seine obdachlosen Nachbarn. Hier zeigt sich die wahre Heldenseite des Schauspielers. Während er selbst mit seiner Familie in Sicherheit ist, denkt er an die, die es am schlimmsten erwischt hat. Eine Geste, die mehr wert ist als jeder Hollywood-Blockbuster.
Die Ironie der Situation ist kaum zu überbieten. Jason Momoa, der in Filmen gegen böse Buben und Monster kämpft, wird von ein bisschen zu viel Wasser aus der Fassung gebracht. Vielleicht sollte er für seine nächste Rolle überlegen: "Aquaman - Die Heimkehr des Panischers".