Ach, London! Die Stadt, in der man eigentlich nur ein leckeres Fish 'n' Chips essen und die Queen mal aus der Ferne anglotzen wollte. Doch stattdessen bekommen wir mal wieder einen ganz üblen Fall von Judenhass serviert. Die Londoner Polizei ermittelt derzeit wegen eines antisemitischen Brandanschlags im Stadtteil Barnet. Das ist schon so eine Art britische Spezialität - statt Tee und Scones gibt's dann halt mal ein bisschen Brandstiftung und Hetze gegen Minderheiten.
Vier Krankenwagen der jüdischen Gemeinde wurden nachts von unbekannten Tätern in Brand gesetzt. Als ob das noch nicht genug wäre, sind auch noch einige Gasflaschen explodiert und haben die Fenster eines Wohnblocks demoliert. Da fragt man sich doch ernsthaft: Was soll das? Wollen die Täter jetzt auch noch einen Fensterputzer-Job machen, nachdem sie schon die Krankenwagen zerstört haben?
Die Polizei geht von drei Tatverdächtigen aus und hat vorsorglich einige Häuser evakuiert. Gut, dass niemand verletzt wurde, aber trotzdem - hier stinkt's gewaltig nach Antisemitismus. Die leitende Polizeibeamtin Sarah Jackson betont, dass es sich um ein Hassverbrechen handelt und bittet um Zeugenhinweise. Ja, liebe Leute, wenn ihr also mal was Verdächtiges seht oder hört, meldet euch bei der Polizei. Die brauchen jede Hilfe, um die Vollidioten zu schnappen.
Der Vorfall hat in der örtlichen Bevölkerung natürlich große Besorgnis ausgelöst. Wer kann es ihnen verdenken? Wenn man morgens aufwacht und erfährt, dass im eigenen Viertel jüdische Institutionen angegriffen wurden, da bleibt einem ja die Spucke weg. Die Polizei hat angekündigt, zusätzliche Streifen in der Gegend einzusetzen. Ob das hilft? Keine Ahnung, aber es ist zumindest ein Zeichen, dass man sich um die Sicherheit der jüdischen Gemeinde bemüht.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Täter schnell gefasst werden und für ihr widerliches Verhalten zur Rechenschaft gezogen werden. Antisemitismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz, egal ob in London, Wien oder sonst wo auf der Welt. Es ist an der Zeit, dass wir gemeinsam gegen Hass und Intoleranz auftreten und ein Zeichen für Toleranz und Zusammenhalt setzen. Nur so können wir verhindern, dass sich solche Vorfälle in Zukunft wiederholen.