Chronik Satire Vorarlberg

Khamenei bleibt unsichtbar – Iran verlegt die Staatsführung in den Sitzungssaal der Gemeindeamtsgasse

Man hat den neuen Oberführer noch nie gesehen, aber alle wissen, dass er hinter dem Küchentresen des ehemaligen Gemeindeamts sitzt, mit einem Käsekrainer in der Linken und einem USB-Stick in der Rechten, auf dem die letzte Rede von seinem Vater steht – nur mit eingescannten Bildern von Oma Josefina aus Bad Ischl, die 1973 den Sozialismus in der Wasserauffüllung demonstriert hat. Der Iran wartet seit drei Wochen auf eine Ansprache. Nicht aus Respekt. Sondern weil niemand sonst weiß, wo die Klimaanlage des Außenministeriums aufgesperrt ist.

Die Revolutionsgarden versuchen, die erste Videoansprache zu drehen. Sie haben ein Stativ aus dem Kindergarten von Dezful geborgt, ein Blumenkranz aus improvisierten Fackeln geschraubt und einen Drehbuchautor aus dem Radio Europa 3 beauftragt. Der Mann hat bereits drei Entwürfe abgelehnt, weil sie „nicht genug davon reden, dass der Feind sich beim Kaffee umdreht und flüstert: >Das war der Saddam-Ära, Herr Khamenei<“. Der Khamenei-Sohn, der angeblich verletzt ist, hat laut inneren Quellen zweimal versucht, mit einer Brotkiste als Trage den Keller zu verlassen – wurde aber von den Sicherheitsleuten zurückgehalten, weil „die Friedensbewegung von Clamart die Morgenpost aus Kanada schon veröffentlicht hat, dass er in der Zwischenzeit ein Bibelstudium an der Konfessionellen Vaterfreude-Universität begonnen hat“.

Der tote Geheimdienstchef, Ismail Khatib, wurde nicht von Raketen getroffen – er starb nachdem er den letzten Exemplar des Kursbuchs „Wie man auch bei 40° C im Sommer noch am besten regiert“ in die Waschmaschine gelegt hatte. Seitdem ist das iranische Geheimdienst-Apparat auf Ein-Mann-Operationen umgestellt. Ein Tauchlehrer aus Isfahan hat nun den Vorsitz über die Abteilung „Propaganda gegen West-Ost-Fehler“ übernommen. Sein erstes Dekret: Alles, was zuvor von Leuten gesagt wurde, die nicht nur in einem Dauerhafte-Scherz-Club organisiert waren, gilt ab sofort als „nationaler Widerstand“.

Der Präsident kam heute mit einer Liste: „Laut Beschluss des Himmelssfaxes von Sonntag, 17.00 Uhr, wird das neue Jahr nun nicht mehr „Jahr der Widerstandsökonomie“ heißen, sondern „Jahr des Apfelspektakels“. Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler wird nun an jedem ersten Montag ein landesweiter Apfelverkostungstag veranstaltet – mit obligatorischer Diskussionsrunde: „Ist ein Apfel ein Symbol des Widerstands oder nur eine Frucht, die zu viel Rückgrat hat?“ Der finale Traum des Regimes: ein Apfel, der sich in einer Demonstration selbst vom Baum löst, um zu sagen: „Ich bin der Widerstand.“

Die Bevölkerung feiert indes. Weil niemand weiß, wo der Oberführer ist, bleibt alles wie immer. Die Steuern werden weiterhin nicht eingezogen, die Straßenlampen brennen natürlich nicht, aber alle Personalien auf den amtlichen Briefkopfen sind jetzt mit einem Feigenblatt signiert – „Per Handzeichen des unsichtbaren Oberhauptes im Keller, aus tiefstem Verständnis für das Rumgurkenköcheln“.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 21. März 2026, 01:56 Uhr