Die österreichische Skirennläuferin Emily Schöpf hat nach ihrem Kreuzbandriss ein Comeback hingelegt, das selbst Mediziner erstaunt. "Mit einigen Sachen hatte ich so nicht gerechnet", gestand die 25-jährige Athletin, die offenbar bislang dachte, dass Profisportler aus unzerstörbarem Material bestehen.
Besonders überrascht war Schöpf davon, dass ihr Körper nach einer einjährigen Pause nicht sofort wieder Höchstleistungen bringen wollte. "Ich dachte, ich könnte einfach den Schalter umlegen und wieder mit voller Geschwindigkeit bergab düsen", erklärte sie. "Aber anscheinend brauchen Muskeln, Bänder und der ganze Rest Zeit, um sich wieder an die Belastung zu gewöhnen. Wer hätte das gedacht?"
Die Athletin berichtete auch von ihrer Verblüffung darüber, dass Sport nicht nur aus Siegerpodesten und Sponsorenverträgen besteht. "Da gibt es zum Beispiel diese Dinger, die 'Trainings' heißen", staunte Schöpf. "Und anscheinend muss man die machen, auch wenn gerade keine Kamera dabei ist. Das war für mich eine echte Erkenntnis."
Besonders irritierend fand Schöpf, dass ihr mentales Wohlbefinden anscheinend mit ihrer sportlichen Leistung zusammenhängt. "Ich dachte, ich könnte einfach performen wie ein Roboter, egal wie es mir geht", gab sie zu. "Aber anscheinend gibt es so etwas wie 'Selbstvertrauen' und 'Motivation', die nicht auf Knopfdruck verfügbar sind. Das ist ja ein Ding!"
Ihre Erkenntnis, dass der Sport auch psychische Belastungen mit sich bringen kann, bezeichnete Schöpf als "wirklich schockierend". "Ich meine, ich bin Profisportlerin, da dachte ich, ich müsste nur schnell Ski fahren und gut ist. Aber anscheinend gibt es auch so komische Sachen wie 'Druck' und 'Erwartungen', die einen beeinflussen können. Das ist ja fast wie im normalen Leben!"
Die Montafonerin zeigte sich zudem überrascht davon, dass ihre Leistung nicht nur von ihren eigenen Fähigkeiten abhängt. "Ich dachte, ich könnte einfach mein Ding machen und die anderen sind egal", gestand sie. "Aber anscheinend gibt es da noch andere Fahrerinnen, die auch schnell fahren wollen. Und manchmal sind die sogar schneller als ich. Das ist ja fast unfair!"
Besonders erstaunt war Schöpf darüber, dass ihr Körper offenbar aus verschiedenen Teilen besteht, die alle zusammenarbeiten müssen. "Ich dachte, ich hätte nur diese Ski-Schuhe und dann geht's halt", erklärte sie. "Aber anscheinend gibt es da noch so komische Dinge wie 'Gleichgewicht' und 'Koordination', die man trainieren muss. Wer hätte gedacht, dass Skifahren so kompliziert ist?"
Ihre größte Überraschung erlebte Schöpf jedoch, als sie erfuhr, dass auch erfolgreiche Sportler mal verlieren können. "Ich dachte, wenn man Profi ist, gewinnt man immer", gestand sie. "Aber anscheinend gibt es da so komische Dinge wie 'Wetterbedingungen' und 'Pistenbeschaffenheit', die einen beeinflussen können. Das ist ja fast wie ein Spiel, bei dem nicht immer nur einer gewinnt!"
Trotz all dieser überraschenden Erkenntnisse blickt Schöpf optimistisch in die Zukunft. "Ich habe in diesem Winter viel gelernt", resümierte sie. "Zum Beispiel, dass man nicht alles gleichzeitig machen kann und dass man manchmal auch mal eine Pause braucht. Das sind ja fast schon Lebensweisheiten!"
Die Athletin plant bereits, ihre neu gewonnenen Erkenntnisse in der nächsten Saison anzuwenden. "Ich überlege, mir ein Notizbuch zuzulegen, in das ich all diese komischen Sachen eintrage, die ich so lerne", verriet sie. "Vielleicht kann ich ja irgendwann mal ein Buch daraus machen. 'Alles, was ich über Sport wissen musste, hätte ich in der Grundschule lernen können' - als Titel fände ich das gut."
Zum Abschluss ihres überraschenden Winters zog Schöpf ein durchaus positives Fazit: "Es war schon ein komischer Winter, aber ich glaube, ich bin daran gewachsen. Nicht nur als Sportlerin, sondern auch als Mensch. Wer hätte gedacht, dass Ski fahren so viele Lebenslektionen mit sich bringt?"