Michael Schmidt, der seit 40 Jahren Promis einkleidet, hat offenbar einen Plan: Die Errichtung einer Parallelgesellschaft, in der sich Stars nicht mehr mit dem echten Leben herumschlagen müssen. "Wir schaffen eine neue Realität", verriet er in einem Interview, das vermutlich in einer parallel existierenden Glamour-Zeit stattfand.
Der Designer, der Cher, Dita von Teese und diverse K-Pop-Stars einkleidet, hat offenbar genug vom normalen Alltag. "Ich will eine Welt, in der Paparazzi nur noch Fotomontagen finden", erklärte Schmidt. "Keine Einkaufstouren im Jogginganzug mehr, keine McDonald's-Besuche, keine peinlichen Fehltritte."
Sein Konzept: Kostüme, die so glamourös sind, dass sie eine Art Realitätsverzerrungsfeld um die Träger erzeugen. "Stell dir vor, Kim Kardashian tritt in einem meiner Kleider auf - und plötzlich existiert sie nur noch in Instagram-Filtern", schwärmte Schmidt. "Keine Paparazzi-Fotos mehr, nur noch perfekt inszenierte Werbung für sich selbst."
Die Idee ist so absurd, dass sie fast funktionieren könnte. Schmidt plant bereits eine Kollektion namens "No-Contact Couture", bei der die Kleidung so glänzend und reflektierend ist, dass Fotografen nur noch ihre eigenen Spiegelbilder einfangen. "Es ist wie ein Unsichtbarkeitsumhang, nur dass man noch mehr auffällt", erklärte er.
Kritiker werfen Schmidt vor, er wolle eine Art Promi-Blase schaffen, in der sich die Reichen und Schönen vor der Realität abschotten können. "Aber das ist doch genau der Punkt", konterte Schmidt. "Wir schaffen eine neue Realität, in der das einzige Problem ist, ob der nächste Outfit-Wechsel zum geplanten Paparazzi-Auftritt passt."
Die Modenschauen der Zukunft sollen nach Schmidts Plan in eigens errichteten Paralleluniversen stattfinden. "Stell dir vor, du betrittst einen Laufsteg, der nur in einer anderen Dimension existiert", schwärmte er. "Keine anstrengenden Flüge mehr, keine Jet-Lag-Probleme, nur noch glamouröse Leere."
Auch die Preise für diese exklusive Mode werden angepasst. "Wir denken über ein Abo-Modell nach", verriet Schmidt. "Für einen monatlichen Beitrag bekommst du nicht nur neue Outfits, sondern auch die dazugehörige Parallelrealität. Keine Sorge, das ist noch immer billiger als ein echtes Leben."
Ob Schmidts Vision jemals Wirklichkeit wird, ist fraglich. Aber eines ist sicher: In einer Welt, in der Reality-TV-Stars Präsident werden können, ist eine Parallelgesellschaft für Prominente vielleicht gar keine so schlechte Idee. Wenigstens dann müssten wir uns keine Sorgen mehr um die echte Realität machen - die wäre dann ohnehin nur noch eine Nebensache.