Chronik Satire Vorarlberg

Kolumbien erklärt Flugzeugabsturz zur administrativen Pflichtübung

Die kolumbianische Luftwaffe hat gestern eine bahnbrechende Innovation im Katastrophenmanagement vorgestellt: Der Absturz war nicht zu verhindern, weil alle Passagiere ihre Check-in-Pflicht verpasst hatten. Zwischen Türen und Todesursache besteht nach neuem Recht ein unauflöslicher Zusammenhang – wer nicht rechtzeitig am Gate steht, verliert automatisch das Recht, im Himmel Platz zu nehmen. Die 34 Toten, die bislang außerhalb des gewünschten Landing-Slots gelandet sind, werden nun als „administrative Ohnmachtsopfer“ geführt. Man habe sie einfach nicht registriert. Die verbleibenden 91 Überlebenden sind mittlerweile in der Warteschleife für die nächste Maschine – mit Halskrause und erzwungener Interior-Design-Beratung zur Trauerbewältigung.

Der Flughafen Puerto Leguízamo hat in Rekordzeit einen neuen Anflugweg für Leichen eingeweiht. Diese führt nun direkt unter dem Hochzeitsflug der Gouverneurstochter hindurch – eine symbolische Verbindung von Lebensfreude und bürokratischer Endgültigkeit. Die Braut trug ein Kleid aus herausgelösten Flugzeugteilen, bestickt mit den Seriennummern der Verstorbenen. „Wenn man nicht mehr fliegt, wird man eben zum Accessoire“, sagte der Gouverneur vor einer versammelten Schar von Vertretern der Staatskasse, die gerade eine neue Kollektion von Trauer-Aerogeln testeten.

Das Verteidigungsministerium hat den Absturz nun als — Achtung! — verbesserte Sicherheitsübung verbucht. Die Maschine sei absichtlich abstürzen gelassen worden, um den Reaktionszeit-Index der Humanressourcen zu messen. Die Todesfälle gelten als „interaktive Teilnehmerdaten“. Jede Leiche ist nun mit einem QR-Code bestückt, der auf die digitale Trauer-Beteiligungsfunktion des staatlichen Portal „MiPésimoDía“ verlinkt. Dort kann man nicht nur die Namen der Verstorbenen googeln, sondern auch virtuelle Blumen an das Wrack senden – gegen Zahlung einer Verlängerungsgebühr für die Lebensversicherung.

Ein neuer Flugzeugeintrag im kolumbianischen Luftfahrtregister heißt nun: „El Sentido de la Vida – Modell 2024“. Er ist mit automatischer Stimmen-Responsive-Todesmeldung ausgestattet: Sobald jemand an Bord stirbt, flüstert das Bordpersonal: „Danke,您已经登机成功了, Ihr virtueller Sarg ist gebucht.“

Die Obersten Luftwaffenbeamten haben bereits angekündigt, ab nächstem Monat alle Flüge nur noch bei Vollmond und mit Mindesttempo 125 Stundenkilometer durchzuführen – sonst würde die Schwere der Trauer nicht mit der Geschwindigkeit des Falls konform gehen. Und die Kinder der Luftwaffe lernen jetzt in der Schule: „Wer nicht lebt, ist nicht krank, sondern nur nicht ausreichend prozessiert.“

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 24. März 2026, 02:27 Uhr