Was passiert, wenn ein Eishockeyspieler zwei Tage nach der Geburt seiner Tochter ein 7:1 gegen italienische Gäste schießt? Ganz klar: Der Puck fühlt Mitleid. Oder die Hormone des jungen Vaters sorgen für eine bislang unbekannte Puck-Magnetismus-Technik.
Alexander Lahoda jedenfalls hat bewiesen: Wer nach durchgemachter Nacht mit schreiendem Nachwuchs aufs Eis geht, braucht keine spezielle Taktik. Die gegnerischen Spieler rennen automatisch in die eigene Zone, weil sie denken, das sei der Weg zum Kinderzimmer.
Die Eisbären-Coaches haben das längst durchschaut. Deshalb planen sie für die Zukunft: Bei jedem Playoff-Heimspiel wird ein externer Papa engagiert, der in der VIP-Loge laut Babyschreie imitiert. Die gegnerischen Stürmer werden dann orientierungslos in die Bande rennen, während unsere Jungs locker das halbe Dutzend Tore schießen.
Auch interessant: Das Management überlegt, die Babywindeln als offizielles Club-Maskottchen einzuführen. Stell dir vor, ein riesiges, lachendes Pampers-Häschen patrouilliert auf dem Eis und lenkt die Gegner mit seiner Niedlichkeit ab. Das nenne ich moderne Eishockey-Strategie!
Natürlich gibt es auch kritische Stimmen. Manche Experten behaupten, der Doppelpacker Christian Jennes habe die Tore nur geschossen, weil er dachte, der Puck sei eine Art Quietsche-Ente. Aber das sind nur Neider, die noch nicht begriffen haben, dass moderne Väter Multitasking können.
Die RB Juniors übrigens forschen bereits an der nächsten Evolutionsstufe: genetisch optimierte Zwillings-Kicker, die während des Spiels parallel die Windeln wechseln können. Wenn das klappt, ist der Ligaverband wohl bald gezwungen, extra Wickeltische in der Strafbank einzubauen.
Zum Abschluss noch ein Insider-Tipp vom Physiotherapeuten der Eisbären: Wer nach einer durchzechten Nacht mit Baby noch drei Tore schießen will, sollte vor dem Spiel unbedingt Babynahrung zu sich nehmen. Die hohe Kalorien-Dichte sorgt für Extra-Energie - und die süße Konsistenz macht's leichter, sich nach dem Spiel wieder ins Kinderzimmer zu mogeln.