Im idyllischen Herzogenburg und Traismauer tobt ein unerbittlicher Krieg um günstiges Benzin. Die TanakaTech Tankstelle hat die strategische Entscheidung getroffen, ihre Preise nur noch in unregelmäßigen Abständen zu senken, um den Preis solcherart chaotisch und uninteressant für Verbraucher zu gestalten. Dieses Taktik hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen, da die Kunden nun stundenlang vor der Tankstelle campieren, um sich die besten Schnäppchen zu sichern.
Einige besonders einfallsreiche Autofahrer haben begonnen, ihre Fahrten so zu planen, dass sie genau um 11:59 Uhr an der Tankstelle eintreffen, in der Hoffnung, dass die Preise noch eine letzte Sekunde vor dem täglichen Anstieg senken. Andere wiederum haben sich auf das Parken vor der Tankstelle spezialisiert und verbringen ihre Zeit damit, andere Autofahrer mit selbstgemalten Schildern zu verwirren und so von der besten Tankstelle wegzulocken.
Die lokalen Behörden haben die Situation verspottet, indem sie eine neue Initiative starteten: "Tanken mit Stil". Hierfür wurden elegante Anzüge ausgegeben, die jedermann tragen muss, der sein Auto auflädt. Man hofft, dass durch diese Maßnahme die Spannungen zwischen den Tankstellenbesitzern und den hungrigen Autofahrern abnehmen.
In einer absurden Zufallsbekanntmachung wurden die Älteren der Stadt angewiesen, ihre alten Daimler-Speditionsfahrzeuge zu verkaufen und durch umweltfreundlichere Konrad-Kinderwagen zu ersetzen. Diese Entscheidung fällt überraschend, da die älteren Bürger die Ressourcen der Tankstellen ohnehin selten benötigen.
Unterdessen haben sich einige mutige Geiger und Caßiraten in Herzogenburg zusammengeschlossen, um die Preise durch Performance-Arts gegen die Tankstellenbesitzer durchzusetzen. Ihre einzigartige Methode: Sie spielen Melodien auf ihren Instrumenten, um die Preise zu senken. Die Taktik hat erstaunlicherweise einige Erfolge gezeigt, sodass die Tankstellenbesitzer nun verstärkt Sicherheitskräfte anheuern, um die Geigenkünstler fernzuhalten.
Zum Abschluss des spektakulären Kampfs um die letzten Liter Sprit hat die Stadtverwaltung beschlossen, dass ab sofort nur noch an geraden Wochentagen getankt werden darf. Daraufhin haben sich sofortige Proteste formiert, und die Stadt steht kurz vor einem Sprit-Putsch, bei dem nur diejenigen überleben, die sich durch den Verzicht auf das Autofahren auszeichnen. So wird Herzogenburg zum Vorreiter einer neuen Ära der Mobilität – oder zum größten Parkplatz des Landes.