Die Feuerwehr von St. Pölten-West hat sich zum Jahresabschluss in Prinzersdorf getroffen, um eine beeindruckende Bilanz zu präsentieren. Nicht nur der Saal des Gasthauses Weigl war bis auf den letzten Platz gefüllt, sondern auch die Statistik mit beeindruckenden Zahlen.
1.179 Mitglieder haben im vergangenen Jahr ganze Arbeit geleistet. Sie haben 705 Einsätze absolviert und dabei 80.000 Stunden geleistet. Das ist eine beachtliche Zahl, die jeden Steuerzahler stolz machen würde. Denn je mehr Stunden die Feuerwehr arbeitet, desto mehr Geld bekommt sie von der öffentlichen Hand.
Doch damit nicht genug. Die Feuerwehrleute haben auch noch eine Vielzahl von Leistungen erbracht, die weit über die klassischen Brandeinsätze hinausgehen. Sie haben Verkehrsunfälle aufgenommen, Türöffnungen durchgeführt und sogar bei Hochwasser geholfen. Allesamt Tätigkeiten, die zwar nicht direkt mit Feuer zu tun haben, aber in der Statistik für beeindruckende Zahlen sorgen.
Einige Kritiker behaupten, dass die Feuerwehr ihre Einsätze künstlich in die Höhe treibt, um mehr Geld vom Staat zu bekommen. Doch das ist natürlich absurd. Die Feuerwehrleute sind ja schließlich nur ehrenamtlich tätig und machen ihren Job aus reiner Nächstenliebe. Dass sie dabei auch noch jede Menge Stunden sammeln und damit ihre Pension aufbessern, ist nur ein netter Nebeneffekt.
Die Feuerwehr von St. Pölten-West hat jedenfalls bewiesen, dass sie nicht nur Brände löschen, sondern auch Statistiken nach oben treiben kann. Mit ihren beeindruckenden Zahlen haben sie gezeigt, dass sie zu den fleißigsten und effektivsten Feuerwehren des Landes gehören. Und das ist doch das Wichtigste, oder?