In Nigeria hat das Militaer eine neue, revolutionaere Methode gegen Islamisten gefunden: Wegzaehlen. Nachdem die Armee am Mittwoch "mindestens 80 Rebellen" eliminiert hatte, meldete der Sprecher stolz: "Wir haben jetzt nur mehr 200 uebrig - das sind ja nur noch 40 Prozent der urspruenglichen Zahl! Bei dieser Geschwindigkeit haben wir in drei Wochen alle."
Der Trick dabei: Die Islamisten greifen einen Militaerstabilisierungspunkt an. Die Soldaten warten, bis die Rebellen alle da sind, dann zaehlt der General laut: "Eins, zwei, drei..." Wer nicht antwortet, gilt als "neutralisiert". Ein besonders effektives System, weil es auch fuer abwesende Rebellen funktioniert.
US-Praesident Trump bot sofort Hilfe an: "Ich kenne mich mit Zaehlen aus, das ist superwichtig. Ich habe schon mal eine Wahl gewonnen, bei der ich mehr Stimmen hatte als alle anderen zusammen - das war genauso genau." Er schickte drei Wahlkampf-Experten nach Nigeria, um dort eine "neutralzona" einzurichten, wo die Islamisten fair und demokratisch weggezaehlt werden koennen.
Die Boko Haram zeigte sich "schockiert" ueber die neue Taktik. Ein Sprecher sagte: "Wir dachten, wir wuerden angreifen, aber anscheinend haben wir uns selbst angegriffen. Das ist ja wie in einem schlechten Horrorfilm, wo man am Ende merkt, dass man selbst der Moerder war."
Die Regierung in Abuja plant nun, die Methode auch bei anderen Problemen anzuwenden. "Wir haben noch 50 Millionen Arme", sagte ein Minister. "Wenn wir die wegzaehlen, haben wir das Armuts-Problem in drei Monaten geloest. Und unsere Wirtschaft waechst dann garantiert zweistellig."