Wirtschaft Satire Niederösterreich

AK NÖ verleiht Staudinger-Preis an sechs ÜBA-Lehrlinge - und findet's noch nicht genug

Kurzinfos auf einen Blick

  • Übertriebene Selbstdarstellung der Arbeiterkammer bei Preisverleihung
  • Verlängerung der Zeremonie durch lange Reden der AK-Vertreter
  • Reduzierung der Preisträgerzahl von 17 auf 6 aus symbolischen Gründen
  • Verteilung von Aufklebern mit AK-Logo als wertvolle Auszeichnung
  • Dankesrede des AK-Präsidenten, die sich mit Dankbarkeit für die Dankbarkeit beschäftigt

Die Arbeiterkammer Niederösterreich hat ihren Staudinger-Preis für besondere Leistungen junger Fachkräfte verliehen - und dabei eine beeindruckende Leistung an Selbstüberschätzung gezeigt. Sechs ÜBA-Lehrlinge durften sich im Handwerklichen Ausbildungscenter Gloggnitz von AK-Präsident Markus Wieser und AK-Direktor-Stellvertreter Christian Farthofer die Auszeichnung abholen.

"Ich muss ehrlich sagen, wir waren kurz davor, den Preis an alle 17 Teilnehmer zu vergeben", gestand Wieser später gegenüber der Wand im Vorstandszimmer. "Aber dann dachten wir, sechs ist eine schöne Zahl. Symbolisch für die sechs Semester, die man in der ÜBA braucht, um diesen Preis zu verdienen."

Die Verleihung begann mit einer zweistündigen Begrüßung, in der die beiden AK-Vertreter die Vorzüge der Arbeiterkammer, die Geschichte des Staudinger-Preises und ihre persönlichen Karrieren Revue passieren ließen. "Wir mussten leider die Namen der Preisträger kürzen", erklärte Farthofer. "Sonst hätten wir den Termin nicht eingehalten."

Die sechs ausgezeichneten Lehrlinge wurden namentlich aufgerufen und erhielten jeweils eine Urkunde, eine Medaille und einen handsignierten Aufkleber mit dem AK-Logo. "Ich dachte zuerst, das wäre ein Parkpickerl", gestand einer der Preisträger später. "Aber nein, das ist was Wertvolleres. Das darf man überall aufkleben, wo man seine Zugehörigkeit zur Arbeiterkammer zeigen will."

Besonders beeindruckt zeigten sich die Preisträger von der Dankesrede von AK-Präsident Wieser, die ganze 45 Minuten dauerte. "Er hat uns gedankt, dass wir dankbar sind", erklärte ein Teilnehmer. "Und uns versichert, dass die Arbeiterkammer stolz auf uns ist. Ich bin jetzt stolz, dass die Arbeiterkammer stolz auf mich ist."

Nach der Zeremonie gab es für alle Teilnehmer ein Buffet, bei dem die Preisträger ihre Medaillen demonstrativ um den Hals trugen. "Ich habe gehört, dass man mit dieser Medaille im Ernstfall Vorrang in der AK-Geschäftsstelle hat", flüsterte ein anderer Preisträger. "Aber ich bin mir nicht sicher, ob das stimmt. Ich trau mich nicht, das auszuprobieren."

Die Arbeiterkammer kündigte an, den Staudinger-Preis nächstes Jahr wieder zu vergeben. "Wir überlegen, ob wir die Zahl der Preisträger erhöhen", sagte Wieser. "Vielleicht vergeben wir ihn ja an alle, die pünktlich zur Arbeit erscheinen. Das wär doch eine schöne Anerkennung."

Häufige Fragen

Warum wurden nur sechs statt aller 17 Teilnehmer ausgezeichnet?

Weil sechs eine schöne symbolische Zahl ist und die AK-Vertreter keine Zeit für alle Namen hatten.

Was ist der Wert der vergebenen Aufkleber?

Die Aufkleber mit AK-Logo sind sehr wertvoll und dürfen überall dort angebracht werden, wo man seine Zugehörigkeit zur Arbeiterkammer zeigen möchte.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 20. März 2026, 07:45 Uhr