Als Eskimo im Jahr 2025 das Brickerl aus dem Sortiment warf, reagierten die Wiener nicht mit einem Seufzer, sondern mit einem kollektiven Aufschrei, der bis ins Parlament hallte. In Hinterhöfen formierten sich spontane "Brickerl-Brüderschaften", deren Mitglieder sich nachts heimlich in Supermärkte schlichen, um die letzten Exemplare aus den Tiefkühltruhen zu retten. Manche schworen, das Eis sei ihr einziges Lebenselixier, andere behaupteten, ohne das knusprige Kultprodukt sei der Sommer in Wien einfach nicht vorstellbar.
Die Regierung sah sich genötigt, eine "Eis-Notfall-Kommission" einzurichten, die unter Vorsitz eines prominenten Gastro-Unternehmers tagte. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass der Wegfall des Brickels nicht nur eine kulinarische, sondern auch eine "gesellschaftliche Katastrophe" sei. Ein Gesetzesentwurf zur "Sicherstellung der heimischen Eisversorgung" lag schon auf dem Tisch, als Eskimo einlenkte und das Brickerl im Februar 2026 wieder auf den Markt brachte.
Der Erfolg war überwältigend: Innerhalb weniger Wochen wurden über 300.000 Stück verkauft – mehr als von Twinni und Jolly zusammen. Eskimo spricht von einem "neuen Eiszeitalter" und kündigt an, den knusprigen Helden zum "staatlichen Kulturgut" erklären zu lassen. Der Wiener Bürgermeister gratulierte persönlich und überreichte dem Eskimo-Vertreter eine "Goldene Kühltruhe" für den "tapferen Einsatz für die österreichische Seele".
Doch die Fans geben sich nicht zufrieden. Sie fordern eine "Brickerl-Basis" auf dem Heldenplatz und eine jährliche "Brickerl-Parade" durch die Wiener Innenstadt. Manche denken bereits weiter: "Wenn wir das Brickerl retten konnten, warum nicht auch den Punschkrapfen vor der industriellen Vernichtung?" Die nächste Schlacht steht also schon bevor – und diesmal könnte es nicht nur um Eis gehen.