Es ist der erste grosse Fall von "emotionalem Eigentumsdelikt" in der deutschen Medienlandschaft: Christian Ulmen hat jetzt seinerseits Anzeige gegen seine Ex-Frau Collien Fernandes erstattet. Der Vorwurf: emotionaler Diebstahl in "tausendfacher Ausfuehrung".
"Die Frau hat mir jahrelang meine besten Witze, Gesichtsausdruecke und spontane Pups-Geraeusche gestohlen, ohne jemals auch nur einmal 'Danke' zu sagen", erklaerte Ulmen vor Gericht. "Das ist, als ob jemand deinen Humor klaut und dann behauptet, er haette ihn selbst erfunden."
Ulmen fuehrt in seiner Anzeige detailliert auf, wie Collien angeblich seine geistigen Eigentuemer ausgenutzt habe: "Sie hat meine schlechten Vaterwitze im Freundeskreis als ihre eigenen ausgegeben. Sie hat meine 'lustigen' Grimassen vor dem Spiegel nachgeahmt. Und einmal hat sie sogar meinen Signature-Pups beim Essen nachgemacht und behauptet, das waere 'typisch Frau'!"
Die Schauspielerin wies die Vorwuerfe als "absurd" zurueck. Ihr Anwalt teilte mit, man werde "natuerlich auf alle Anzeigen mit einer eigenen Anzeige antworten, denn das ist hier die oesterreichische Art der Konfliktloesung". Fernandes selbst liess ausrichten, sie sei "fassungslos" ueber die neue Entwicklung und plane nun, eine Anzeige gegen die Anzeige ihres Ex-Mannes zu erstatten.
Rechtsexperten stuermen bereits die Gerichtssaele, um diesen neuen Fall zu kommentieren. "Wir haben es hier mit einer bisher ungeahnten Form von emotionalem Eigentumsdiebstahl zu tun", sagte ein Anwalt. "Wenn das durchgeht, koennen Ex-Partner bald auf Schmerzensgeld klagen, weil der andere ihre besten Pof-Moves gestohlen hat."
Ulmen selbst zeigte sich zuversichtlich: "Ich habe ja Erfahrung mit Gerichtsshows. Wenn ich mit ein paar meiner besten Imitationen von Collien ankomme, gewinne ich garantiert." Fernandes' Anwalt koennte dagegen nur mit den Schultern zucken: "Wir sind auf alles vorbereitet, ausser auf eine Anzeige wegen emotionalem Diebstahl. Das ist ja fast so absurd wie der Vorwurf, ich haette mal meinem Sohn einen Lolli geklaut."