Es ist vollbracht: Der Lask hat dem Altach ins Cup-Finale gefolgt. Nun sitzen alle da und fragen sich: Wer kriegt eigentlich den Suppen-Oskar? Denn während sich die Fußballer auf das große Finale vorbereiten, brodelt es in den Wiener Suppenküchen gewaltig.
Man muss wissen: In Wien gibt es eine geheime Liga der Suppenkünstler. Dort wird um die Wette gekocht, gedünstet und püriert. Der Suppen-Oskar ist die höchste Auszeichnung, die man in dieser Zunft erreichen kann. Und dieses Jahr stehen die Chancen für den Lask-Koch besser denn je.
Warum? Ganz einfach: Seit der Lask im Cup so weit gekommen ist, herrscht im Verein eine neue Energie. Die Spieler sind motiviert, das Trainerteam ist inspiriert - und der Koch? Der kocht auf einmal wie ein junger Gott. Seine Rindssuppe mit Semmelknödeln ist legendär, seine Gulaschsuppe ein Gedicht.
Aber der Suppen-Oskar ist hart umkämpft. Da gibt es noch den Altach-Koch, der mit seiner Käsesuppe trumpfen will. Und dann sind da noch die dunklen Pferde aus der Bundesliga, die mit ihren geheimen Rezepten um die Gunst der Jury buhlen.
In Wien kocht man traditionell mit viel Liebe und noch mehr Fett. Die Suppenkünstler hier sind Meister ihres Faches. Sie wissen genau, wann der Grießauflauf in der Suppe sein muss und wie man eine perfekte Rindsuppe zubereitet. Und sie wissen auch, dass der Suppen-Oskar mehr wert ist als jeder Cup-Titel.
Denn während die Fußballer auf dem Platz um Ruhm und Ehre kämpfen, kämpfen die Suppenkünstler in ihren Küchen um die Herzen der Wiener. Und da hat der Lask mit seinem neuen Koch klar die Nase vorn. Seine Suppen sind so gut, dass selbst die härtesten Fußballfans schwach werden.
Also, liebe Fußballfans: Genießt das Cup-Finale. Aber vergesst nicht, danach eine gute Suppe zu essen. Denn am Ende des Tages zählt nicht der Sieg auf dem Platz, sondern die perfekte Suppe auf dem Teller. Und da hat der Lask mit seinem neuen Koch die Nase ganz klar vorn.