Kultur Satire Niederösterreich

Fotoclub präsentierte Cartoonbuch: Weil echte Bilder langweilig sind

Kurzinfos auf einen Blick

  • Fotografen und ihre ernsthafte Auseinandersetzung mit technischen Details
  • Cartoonbuch über Fotografie als humorvolle Gegenbewegung
  • Selbstironie und Humor als Mittel gegen fotografische Selbstüberschätzung
  • Running Gag: Die Frage, ob die Realität selbst nur ein großes Fotostudio ist
  • Kritik an der Selbstverliebtheit und dem technischen Fanatismus in der Fotografieszene

Wenn ein Fotoclub plötzlich ein Cartoonbuch präsentiert, fragt man sich unwillkürlich: Sind die Mitglieder etwa heimlich alle Karikaturisten? Oder haben sie einfach die Schnauze voll davon, immer nur auf Dinge zu starren, die stillhalten?

Der Waidhofner Fotoclub proTECH hat jedenfalls bewiesen, dass man auch in der bildscharfen Welt der Fotografie mal einen Schlenker in die wolkige Grauzone des Humors wagen kann. Beim monatlichen Stammtisch präsentierten sie das Werk "Bitte nicht lächeln" von Günter Reichenpfader. Ein Grafikdesigner aus Mauer-Öhling, der offenbar neben dem Hobbyfotografieren auch noch die Gabe besitzt, Menschen zum Lachen zu bringen.

Man könnte jetzt natürlich argumentieren, dass ein Cartoonbuch über Fotografie so sinnvoll ist wie eine Schokoladentafel ohne Kalorien. Aber genau das ist ja der Punkt: Es geht nicht um Sinn, sondern um den Mut, sich selbst auf die Schippe zu nehmen. In einer Welt, in der Selfies als Hochkunst gelten und jeder mit einem Smartphone zum angehenden Ansel Adams mutiert, braucht es genau solche humoristischen Gegenpole.

Reichenpfadters Werk, das "mit Charme und einem feinen, leicht schwarzen Humor" daherkommt, könnte man als liebevolle Abrechnung mit der Fotografieszene verstehen. Da werden sicher die ewigen Streitereien um die beste Blende, das heilige Objektiv und die Frage, ob man nun im RAW- oder JPEG-Format fotografieren sollte, aufs Korn genommen. Oder vielleicht auch die Angewohnheit mancher Fotografen, ihre Motive so lange zu bearbeiten, bis selbst ihre Oma sie nicht mehr erkennt.

Der Mut des Fotoclubs, ein solches Buch zu präsentieren, verdient höchsten Respekt. Denn wer weiß, ob danach nicht einige Mitglieder anfangen zu überlegen: "Moment mal, bin ich vielleicht auch nur eine Figur in einem großen Cartoon? Und diese Welt hier, ist das nicht alles nur ein riesiges Fotostudio mit uns als Statisten?"

Am Ende bleibt die Frage: Was kommt als Nächstes? Wird der Club vielleicht bald eine Comedy-Show über Objektivdeckel veranstalten? Oder einen Poetry-Slam über die Vorzüge von manuellen Einstellungen? Die Möglichkeiten sind so grenzenlos wie der Dynamikumfang einer High-End-Kamera.

Fakt ist: Mit dieser Aktion haben die Waidhofner Fotografen bewiesen, dass sie nicht nur einen scharfen Blick für Motive haben, sondern auch für die Absurditäten ihrer eigenen Leidenschaft. Und wer weiß, vielleicht werden ja durch dieses Cartoonbuch einige angehende Fotografen erst auf die Idee gebracht, dass man auch mal ohne Stativ und Blende fotografieren kann. Hauptsache, man lacht dabei.

Häufige Fragen

Warum präsentiert ein Fotoclub ein Cartoonbuch?

In der Satire wird dies als humorvolle Gegenbewegung zur oft ernsten und technikfixierten Fotografieszene dargestellt.

Was ist der Zweck von "Bitte nicht lächeln"?

Das Cartoonbuch nimmt laut Satire liebevoll die Eigenheiten und Streitigkeiten der Fotografenszene aufs Korn.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 19. März 2026, 06:00 Uhr