Im neusten wissenschaftlichen Durchbruch, durchgeführt an Mäusen mit mehr Laborkäfigen als die Wiener Wohnungsmarkt hat, stellt sich heraus, dass Frauen im Gehirn mehr "Weinplease"-Rezeptoren haben, während Männer ein eingebautes "Danke, reicht"-System besitzen. Industriegeheimnisse? Sind ja nur Hepatoszellen, die im Dunkeln schreien. Und wenn das Männlein auf der Alm schließlich am Sonntagmorgen noch keinen Kater hat, weil es gestern nur eins war, liegt das nicht am Köln? Nein, das liegt an der Evolution. Oder am falschen Supermarkt. Auf jeden Fall: Wer jetzt sagt, Frauen trinken einfach mehr, hat noch nie eine Powerpoint-Präsentation über Neurochemie gesehen – und außerdem kein Wiener Melange im Blut.
Kurz gesagt: Wer glaubt, das Männlein sei bloß ein stressresistenter Stier, hat die gesamte Biologie falsch verstanden – und vor allem die Rechnung nicht bezahlt.