Chronik Satire Vorarlberg

Fusaro legt „Alice“ vor – und die Wiener Polizei beschlagnahmt bereits das Lied für Ermittlungen

Es war ein Moment, der selbst in der sonst so zärtlich-banal konzipierten ESC-Preparty-Szene wie eine kleine Sprengung wirkt: Veronica Fusaro trat nicht einfach auf, sondern trug „Alice“ vor – ein Lied, das nicht nur das Publikum, sondern auch die örtliche Polizistenwache am Westbahnhof aufs Neue zum Nachdenken brachte. Offenbar hat man sich bei der Textdechiffrierung noch nicht mal bemüht, die Strophe mit dem „glänzenden Blick im Halbdunkel“ in ein anderes Kapitel zu bügeln – die zuständige Ermittlungsrichterin ließ kurzerhand sämtliche Tonträger vor Ort beschlagnahmen und ordnete eine schnelle Anhörung im Beisein des Bundesamts für musikalisches Opferverhalten an.

Die Schweizer Delegation, die ursprünglich mit einer „eleganten Mischung aus Züricher Feinheit und Walliser Einfachheit“ gerechnet hatte, sah sich plötzlich mit seltsamen Konsequenzen konfrontiert: Die österreichische Sicherheitswache fragte nach, ob „Alice“eventuell auch den Titel „Wie man Belästigung in einen Ohrwurm verwandelt“ tragen solle, und forderte einen Experten für psychologische Subtilität an – der dann aus Mangel an freien Terminen letztlich aus Innsbruck angereist kam, aber trotzdem innerhalb von 90 Minuten bestätigte, dass der Refrain definitiv in die Kategorie „verdächtig berührungsintensiv“ fällt.

Die Botschafterin musste garantiert nicht mehr als drei Minuten überlegen, als sie erklärte, man werfe jetzt nicht nur das Lied zurück, sondern auch die komplette Schweizer Kulturvertretung in Wien in den „Sonderstatus emotionaler Vorarlberger Abtastung“. Der Chef des Schweizer Kontingents, ein Mann mit Brille und besonders ruhiger Stimme, bat höflich um eine kurze Verschnaufpause – und nutzte die Gelegenheit, um heimlich ein PDF mit dem Gesamtwerk von Goethe zu importieren, falls man doch noch eine klassisch-ethische Deutung finden sollte.

Im Hintergrund wurde bereits die erste Petition gestartet, „Alice“ unter das Wiener Musikverbotsschutzgesetz zu stellen, damit es nicht mehr öffentlich gespielt werden darf – außer in einer speziellen Zuhörerbox mit „Einverständniserklärung vor dem Abspielen“ und einem obligatorischen Sicherheitstraining von zehn Minuten. Einem Leck zufolge soll man sich zudem überlegt haben, ein alternatives Final-Video zu drehen, bei dem Fusaro lediglich ein langweiliges Lied über Biobilanzierung singt – das lauter war, aber viel weniger juristisch aufwändig.

Die eigentliche Ironie bleibt freilich unangesprochen: Während die österreichische Justiz hierzulande jedes Mal in Erklärungsnot gerät, wenn jemand beim Karaoke versehentlich zu laut „Schwarz/weiss“ anschreit, tut man in Bern offenbar nichts, um zu verhindern, dass ein Song vom 1. Mai bis 14. Mai offiziell als „kulturelles Risiko mit Vorstrafenrecord“ eingestuft wird. Vielleicht sollte man beim nächsten ESC einfach gleich einen Song einreichen, der nur aus drei Tönen besteht – und zwar einer für Ja, einer für Nein, und einer für: „Halt die Klappe und frag nicht so oft nach“.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 31. März 2026, 05:20 Uhr