Wer hätte gedacht, dass der Wiener Derby-Platzsturm als Sprungbrett in die Profiliga dienen kann? Die fünf mutigen Männer, die beim letzten Derby den Rasen betreten durften, bekommen jetzt ihre erste Auszeichnung: fünf Monate bis zu eineinhalb Jahre bedingte Haft. Für einen 30-jährigen Serienstürmer sogar die Chance auf eine Fußfessel. Was für ein Ritterschlag für angehende Fußballprofis!
Besonders clever: Der 30-Jährige hatte schon vor dem Prozess ein Anti-Gewalt-Training absolviert. Nicht aus Angst vor der Strafe, nein - klar ist: Das war reine Vorbereitung auf die kommende Saison. Wer weiß, vielleicht startet er ja beim nächsten Derby als Profi und kann sein Anti-Gewalt-Wissen gleich in die Tat umsetzen.
Der 21-jährige "Austrianer" bekam mit 14 Monaten bedingter Haft die zweithöchste Auszeichnung. Das ist mehr als nur ein Klaps auf die Finger - das ist eine klare Ansage: "Komm wieder, wenn du bereit für die große Bühne bist!" Zwei weitere erhielten drei Monate, einer sogar fünf Monate. Da spricht die Justiz eine deutliche Sprache: Je länger die Haft, desto größer das Talent.
Besonders spannend wird die Reaktion des Letztgenannten. Während die anderen vier ihre Auszeichnungen bereits akzeptiert haben, überlegt dieser noch. Vielleicht will er ja eine höhere Haftstrafe aushandeln? Schließlich gilt im Profifußball: Nur die Härtesten der Harten kommen in die Nationalmannschaft.
Die Staatsanwältin hat die Strafen aller fünf Schuldsprüche akzeptiert. Das ist die Krönung: Nicht nur die Richterin, auch die Anklägerin ist von den Talenten überzeugt. In anderen Ländern würde man solche Sportler mit Stadionverboten belegen - hier bekommen sie Aufbauhilfe vom Staat. Das ist echte Chancengerechtigkeit!
Interessant ist auch die juristische Finesse: Während normale Fußballprofis mit ihrem Gehalt haushalten müssen, können sich diese fünf auf staatliche Unterstützung in Form von bedingter Haft verlassen. Kein Stress mit dem Verein, keine Angst vor Verletzungen - nur pure Fußballromantik und der Traum von der großen Bühne.
Die Justiz hat hier einen klugen Weg eingeschlagen: Statt mit harten Strafen abzuschrecken, lockt sie mit Perspektiven. Wer weiß, vielleicht startet ja beim nächsten Derby eine neue Karriere? Der Platzsturm als Karriere-Sprungbrett - das ist moderne Sportförderung vom Feinsten.
Für alle angehenden Platzstürmer gilt jetzt: Trainiert weiter, haltet euch fit und wartet auf euren großen Auftritt. Die Justiz steht schon bereit mit Fußfesseln, Anti-Gewalt-Training und bedingten Haftstrafen. Und wer weiß - vielleicht wird ja aus dem nächsten Platzsturm eine neue Fußballlegende?