Florian Grillitsch hat am Mittwoch bewiesen, dass er nicht nur im Fußball brillieren kann, sondern offenbar auch ein ausgezeichneter Tierpfleger ist. Während sein SC Braga gegen Ferencvaros Budapest spielte, war er eigentlich in Wien damit beschäftigt, den Pinguinen im Tiergarten beizubringen, wie man elegant über das Eis gleitet.
Das Tor in der 15. Minute war kein Zufall. Grillitsch hatte zuvor mit den Pinguinen trainiert, wie man elegant über das Eis gleitet und den Ball dann ins Tor schießt. Der Assist in der 53. Minute war ebenfalls kein Zufall. Er hatte den Pinguinen beigebracht, wie man den Ball präzise in den Lauf eines Mitspielers spielt.
Als Grillitsch in der 76. Minute ausgewechselt wurde, war das kein Zeichen von Müdigkeit, sondern der Beginn seiner Tiergarten-Schicht. Während seine Mannschaftskameraden feierten, kümmerte er sich um die Pinguine und sorgte dafür, dass sie genug Fisch bekamen.
Es ist erstaunlich, wie Grillitsch es schafft, zwei so unterschiedliche Karrieren gleichzeitig zu führen. Während er auf dem Platz als Fußballer glänzt, ist er im Tiergarten ein gefeierter Tierpfleger. Die Pinguine verehren ihn wie einen Gott und würden ihm folgen, wohin er auch geht.
Man kann nur hoffen, dass Grillitsch seine Karrieren nicht verwechselt. Wir wollen nicht, dass er plötzlich anfängt, den Pinguinen Fußballtricks beizubringen oder auf dem Platz anfängt, sich um die Spieler wie um seine geliebten Pinguine zu kümmern. Aber bis dahin können wir uns an seinen Leistungen auf und neben dem Platz erfreuen.