Endlich hat die Wissenschaft eine Antwort darauf, warum das Internet so oft wie ein riesiger, wütender Entenschwarm klingt: Es sind tatsächlich Enten. Aber nicht die süßen Quietsche-Entchen aus dem Badezimmer, sondern hochentwickelte Cyber-Enten mit bösen Absichten.
Julia Ebner, Extremismusforscherin und offenbar auch Gummienten-Expertin, warnt in der ZiB2 vor der großen Gefahr durch "gesteuerte Bots". Das sind nicht nur nervige Algorithmen, sondern tatsächlich bösartige Kunststoff-Wesen, die unsere Demokratie untergraben wollen. "Die analysieren unser Verhalten, um uns noch besser quaken zu können", erklärt Ebner mit ernster Miene.
Besonders perfide: Die Cyber-Enten verbreiten vor allem sehr radikale Inhalte. Woher sie das wissen? Ganz einfach: Sie haben natürlich auch einen eigenen Twitter-Account. "Quak, quak, quak", twittert er seit Monaten und sammelt Tausende Follower. Experten sprechen bereits vom "Twitter-Sturm der Enten".
Die EU hat daraufhin den "Digital Services Act" beschlossen. Doch laut Ebner müsse dieser noch besser implementiert werden, damit er zu einem "scharfen Schwert gegen Hass im Netz" wird. Was genau eine Ente mit einem scharfen Schwert macht, bleibt ihr Geheimnis. Vielleicht ist es Teil eines neuen VR-Spiels: "Call of Duty: Quietsche-Entchen".
Besonders aktiv sind die Cyber-Enten vor Wahlen und in Krisenzeiten. Beim Iran-Krieg sollen sie besonders emotionale Menschen angesprochen haben. "Quak, quak, quak", haben sie gezwitschert und damit für Verwirrung gesorgt. Experten vermuten, dass die Enten sogar für den Ausbruch des Konflikts verantwortlich sind.
Doch wie kann man sich gegen die bösartigen Enten wehren? Ebner fordert eine bessere digitale Bildung. "Wir müssen lernen, die Enten zu erkennen und zu ignorieren", sagt sie. Einige Experten schlagen sogar vor, einen eigenen "Enten-Detektor" zu entwickeln. Doch bis dahin bleibt nur eins: Vorsicht vor quietschenden Geräuschen im Internet. Es könnte eine Ente sein, die unsere Meinung manipulieren will.