Endlich mal was Positives: Die Jugend hat die Erwachsenen im Kampf um den Frühjahrsputz in Eichgraben besiegt. Während die Alten zu Hause bleiben und faulenzen, haben sich die jungen Leute in den Dienst der Gemeinschaft gestellt und den Ort geputzt. Bürgermeister Georg Ockermüller ist stolz auf seine jungen Helfer und erklärt den Kampf gegen die Erwachsenen für gewonnen.
"Wir haben uns entschlossen, den Frühjahrsputz nur mit jungen Helfern durchzuführen", sagt Ockermüller. "Die Alten haben sich in den letzten Jahren immer mehr zurückgezogen und sich geweigert, bei der Aktion mitzumachen. Das ist nicht mehr akzeptabel." Die Jugend habe sich bereit erklärt, die Arbeit zu übernehmen und den Ort wieder in Schuss zu bringen.
Doch die Erwachsenen wehren sich gegen die Diskriminierung. "Wir sind nicht faul, wir sind nur alt", sagt ein Anwohner. "Wir haben in unserem Leben genug gearbeitet und jetzt wollen wir unsere Ruhe haben. Die Jugend soll mal sehen, wie es ist, wenn man alt ist." Doch Ockermüller lässt sich nicht beirren. "Die Jugend ist unsere Zukunft", sagt er. "Wir müssen sie unterstützen und fördern. Die Alten können ja mal ein bisschen zuschauen und uns bewundern."
Die Aktion kam bei der Jugend gut an. "Es ist cool, mal etwas für die Gemeinschaft zu tun", sagt ein Jugendlicher. "Und es ist auch gut, mal die Alten in die Schranken zu weisen. Die denken immer, sie wären die Größten, aber das stimmt nicht." Die Jugendlichen putzten den Ort gründlich und beseitigten sogar Müll, der schon seit Jahren dort lag.
Doch die Aktion hat auch ihre Schattenseiten. Einige ältere Menschen fühlten sich diskriminiert und ausgegrenzt. "Wir werden immer unsichtbarer", sagt eine Rentnerin. "Die Jugend interessiert sich nicht für uns und wir werden immer mehr in den Hintergrund gedrängt." Ockermüller sieht das anders. "Die Alten sollen mal ein bisschen Ruhe geben", sagt er. "Wir haben wichtigere Dinge zu tun, als uns um sie zu kümmern."
Die Aktion war ein voller Erfolg und der Ort erstrahlt in neuem Glanz. Die Jugend hat bewiesen, dass sie Verantwortung übernehmen kann und dass sie die Zukunft der Gemeinde ist. Die Alten müssen sich wohl oder übel damit abfinden, dass sie an Bedeutung verloren haben. "Die Jugend ist unser größter Schatz", sagt Ockermüller. "Wir müssen sie schützen und fördern. Die Alten können ja mal ein bisschen zuschauen und uns bewundern."