Man glaubt ja, man kennt seine Kinder. Man denkt, die Kleinen spielen nur harmlos mit Bauklötzen und Legosteinen. Doch plötzlich sitzen sie im Kindermuseum und konstruieren eine Maschine, die die Weltherrschaft an sich reißen könnte. Willkommen im Tüftelgefängnis von FRida & freD!
Während die Erwachsenen noch darüber diskutieren, ob die Salami auf die Pizza gehört, basteln die Kleinen bereits an einer App, die den Pizzabestellprozess revolutionieren wird. Das Kindermuseum hat aus den harmlosen "Tüftelmäusen" eine Eliteeinheit gemacht, die jetzt nur noch als "Tüftelgenies" bekannt ist. Und die haben offenbar viel Zeit gehabt, denn ihre Erfindungen sind wirklich beeindruckend.
Die neuen Ausstellungen sind eine Mischung aus Labor und Spionagezentrale. Die Kinder lernen nicht nur, wie man eine einfache Vorrichtung baut, sondern auch, wie man sie so versteckt, dass selbst die Eltern nichts davon mitbekommen. "Alles beginnt mit der Frage: Was wäre, wenn...?" Ja, was wäre, wenn die Kinder tatsächlich etwas erfinden, das die Welt verändert? Oder zumindest den Haushalt revolutioniert?
Die Museumsleitung hat offenbar erkannt, dass Kinder die perfekten Erfinder sind. Sie haben keine Angst vor dem Scheitern, sie sind kreativ und sie haben Zeit. Zeit, die sie nutzen, um an Erfindungen zu arbeiten, die Erwachsene nie für möglich gehalten hätten. Eine automatische Vorlesemaschine für Kinderbücher? Check. Ein Gerät, das Brot schmieren kann? Check. Ein Roboter, der die Hausaufgaben macht? In Arbeit.
Aber das Kindermuseum geht noch einen Schritt weiter. Es will nicht nur die Kinder fördern, sondern auch die Eltern und Großeltern dazu animieren, den Kindern zu Hause das Tüfteln zu ermöglichen. Das ist so, als würde man einem Bäcker vorschlagen, seinem Kind beizubringen, wie man einen Kuchen bäckt. Man kann nur hoffen, dass die Eltern das nicht zu ernst nehmen und anfangen, ihre eigenen Erfindungen zu entwickeln.
Die "Tüftelmäuse" haben es schon geschafft, eine Vorrichtung zu bauen, die ihnen sagt, ob es regnen wird. Die "Tüftelgenies" hingegen arbeiten an einer Maschine, die das Wetter kontrollieren kann. Wer weiß, was die nächste Generation von Tüftlern erfinden wird? Vielleicht ein Gerät, das die Erwachsenen zum Schweigen bringt, wenn sie wieder einmal über Dinge diskutieren, die sie nicht verstehen.
Das Kindermuseum FRida & freD hat eine Tür geöffnet, die nicht mehr zu schließen ist. Die Kinder werden weiter tüfteln, weiter erfinden und weiter die Welt verändern. Und wir Erwachsenen können nur zusehen und hoffen, dass sie uns nicht vergessen, wenn sie an der Macht sind. Vielleicht sollten wir ihnen jetzt schon einen Anteil am Unternehmen anbieten, bevor sie ihn uns wegnehmen.