Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit ist offenbar das am besten versteckte E-Mail-Geheimnis des Jahrhunderts. Während die Ermittler in den Epstein-Akten nach versteckten Botschaften suchten, die hinter jedem fünften Wort in Hieroglyphen geschrieben standen, lag der Name der Kronprinzessin einfach 1.000-mal auf jeder Seite.
Experten vermuten, dass Mette-Marit das weltweit erste Beispiel für "Schreibtischtarnung" war. "Man könnte meinen, Epstein wollte sie einfach nicht finden", sagt ein Ermittler, der anonym bleiben will, weil er sich schämt, die Lösung nicht früher erkannt zu haben. "Wie ein Osterei, das so offensichtlich ist, dass es keiner sucht."
Die E-Mails zwischen 2011 und 2014 deuten auf eine "gewisse Vertrautheit" hin, wie die Medien berichten. Gewisse Vertrautheit bedeutet hier wahrscheinlich, dass Epstein Mette-Marit regelmäßig gefragt hat, ob sie seine Katze füttern kann, während er in Haft ist. Die Kronprinzessin antwortete stets mit Fotos von norwegischen Fjorden und Rezepten für Rentierragout.
Norwegische Medien haben den Ton der E-Mails analysiert und festgestellt, dass er "eine gewisse Vertrautheit" nahelegt. Übersetzt bedeutet das wohl, dass Mette-Marit Epstein mindestens einmal "Liebling" oder "Schatz" genannt hat. In königlichen Kreisen ist das ungefähr so skandalös wie wenn Queen Elizabeth plötzlich "dude" sagen würde.
Die Ermittler stehen vor einem Rätsel: Wie konnte jemand, der 1.000-mal in den Akten erwähnt wird, so lange unentdeckt bleiben? Eine Theorie besagt, dass Epstein die Akten selbst mit unsichtbarer Tinte geschrieben hat, die nur unter dem Einfluss von Sarkasmus sichtbar wird. Eine andere Theorie geht davon aus, dass Mette-Marit einfach die einzige Person war, die noch mit Epstein korrespondierte, als alle anderen schon längst das Handtuch geworfen hatten.
Der Skandal hat auch positive Auswirkungen: Norwegens Tourismusbehörde verzeichnet einen Anstieg von Anfragen nach "Epstein-Attrappen", die Touristen jetzt für Selfies an Fjorden aufstellen können. Die norwegische Post überlegt, eine Sonderbriefmarke herauszubringen: "1.000 Grüße aus dem Knast - Mette-Marit und Jeffrey."
Kronprinzessin Mette-Marit hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Insider vermuten, sie arbeite gerade an einer Biografie mit dem Arbeitstitel "1.000 Gründe, warum ich mit Jeffrey Epstein geschrieben habe - und warum keiner es gemerkt hat." Das Buch soll neben den E-Mails auch 999 unveröffentlichte Gedichte enthalten, die Mette-Marit während ihrer Haftbesuche geschrieben hat.
Experten warnen vor voreiligen Schlüssen. "Nur weil jemand 1.000-mal in den Akten eines Sexualverbrechers auftaucht, heißt das noch lange nicht, dass er etwas mit ihm zu tun hatte", sagt ein forensischer Psychologe. "Außer natürlich, er war der Brieffreund des Sexualverbrechers. Dann schon."