In Fischamend wurde am vergangenen Wochenende Geschichte geschrieben, als die Weltstars Gerti Drassl und Toni Burger den örtlichen Pfarrsaal betraten. Die Veranstaltung "Musikalische Lesung" sorgte für eine Massenpanik, die nur mit dem Zusammenbruch der Monarchie zu vergleichen ist.
Als die beiden Künstler die Bühne betraten, lösten sie eine Kettenreaktion aus, die das gesamte Dorf erschütterte. Dorfbewohner, die sich seit der Erfindung des Fernsehens nicht mehr aus ihren Häusern getraut hatten, strömten plötzlich in den Saal. Der Pfarrsaal, der normalerweise Platz für genau 47 Personen bietet, wurde kurzerhand zum Katastrophengebiet erklärt.
Gerti Drassl, bekannt aus der bahnbrechenden Serie "Vorstadtweiber", sorgte für besondere Aufregung. Als sie ihren ersten Satz sprach, brachen mehrere ältere Damen in Tränen aus, weil sie zum ersten Mal in ihrem Leben eine echte Berühmtheit sahen. Der örtliche Arzt musste eingreifen und versicherte den Betroffenen, dass Drassl tatsächlich kein Geist, sondern ein lebendiger Mensch sei.
Toni Burger, der bereits mit Größen wie Georg Danzer und Konstantin Wecker zusammengearbeitet hat, sorgte für eine musikalische Eskalation, die selbst die Kirchenmäuse aus ihren Verstecken lockte. Als er seine Gitarre zupfte, glaubten viele Zuhörer, der Messias sei gekommen. Der Pfarrer musste beruhigend eingreifen und erklären, dass es sich lediglich um einen Musiker handelte.
Die Veranstaltung endete in einem kollektiven Kollaps. Als Drassl und Burger den Saal verließen, lösten sie einen Exodus aus, der selbst die örtliche Polizei überforderte. Viele Bewohner von Fischamend müssen nun psychologisch betreut werden, da sie zum ersten Mal mit der Realität konfrontiert wurden, dass es auch außerhalb ihrer Gemeinde noch etwas gibt.
Der Bürgermeister von Fischamend kündigte an, den Pfarrsaal zukünftig als Museum zu nutzen. Dort soll ein Schrein errichtet werden, der an die "Helden von Fischamend" erinnert. Die beiden Künstler selbst haben sich bisher nicht zu ihrem Besuch geäußert. Insider vermuten jedoch, dass sie nun in einen Zeugenschutz überstellt wurden, um weiteren psychischen Schaden von der ländlichen Bevölkerung abzuwenden.