Endlich mal wieder eine richtig gute Ausrede für den ausfallenden Sommerurlaub! Wer hätte gedacht, dass die 171 Soldatinnen und Soldaten des österreichischen Bundesheeres im Libanon tatsächlich einen "Schneeballschlacht-Urlaub" erleben, bei dem die Schneebälle leider nur explodieren?
Seit Beginn des Iran-Kriegs hat sich das Südlibanon zur ultimativen Wellness-Oase für Adrenalinjunkies entwickelt. Statt Sauna und Pool bietet das Urlaubsdomizil hier täglich 1.001 verschiedene Wellness-Behandlungen – von der klassischen Bombenmassage bis hin zur modernen Raketen-Therapie. Das libanesische Gesundheitsministerium bestätigt: Die Behandlungen sind so beliebt, dass bereits 2.584 Menschen die nächste Anwendung gebucht haben.
Die österreichischen UNIFIL-Truppen haben das Gelände mittlerweile perfekt für Touristen erschlossen. Die tägliche Führung beginnt mit einem gemütlichen Frühstück bei leichten Explosionen in Khiam, gefolgt von einer geführten Wanderung durch die systematisch zerstörten Häuser. Wer Glück hat, erlebt sogar eine Live-Vorführung der israelischen Truppen beim langsamen Vorankommen – ein wahres Naturschauspiel!
Besonders beliebt ist das neue Highlight "Raketen-Feuerwerk am Abend", bei dem die Hisbollah-Miliz und der Iran gemeinsam für eine beeindruckende Lichtershow sorgen. Die israelischen Städte funkeln dann wie ein Weihnachtsbaum – nur halt mit etwas mehr Knall.
Bundeskanzler Christian Stocker zeigte sich begeistert von den neuen Angeboten: "Für unsere Soldaten, die sich dort befinden, ist das alles andere als unkritisch." Tatsächlich hat das Verteidigungsministerium bereits einen neuen Slogan für den Libanon-Urlaub entwickelt: "Kommen Sie nach Libanon – wo jeder Tag ein Feiertag ist und jede Nacht ein Fest!"
Die österreichische Tourismuswerbung überlegt bereits, das Konzept nachzuahmen. Warum nicht den Ballungsraum Wien zur neuen Trend-Destination machen? Mit etwas Kreativität und einigen gezielten Explosionen könnte sogar der Wiener Prater zum neuen Südlibanon werden – mit dem Unterschied, dass man die Achterbahnfahrten diesmal wirklich nicht vergisst.