In Linz soll eine neue Technische Universität entstehen, die sich nicht nur mit KI beschäftigt, sondern sich selbst zum KI-Projekt macht. Der Plan: Aus Fehlern lernen, Konrad Adenauer zitieren und dann die ganze Sache noch mal von vorne bauen - nur größer, digitaler und mit mehr künstlicher Intelligenz.
Die Idee ist so einfach wie genial: Man nehme die bestehenden Unis, wirf sie in einen großen digitalen Mixer und presse daraus eine neue Institution. Die Linzer Version des Uni-Smoothies soll dann KI zum Hauptfach machen, während alles andere nur noch als Nebensache durchgeht.
Die bisherige IT:U hat sich als zu klein erwiesen. Wie ein schlecht gelaunter Kleinkind hat sie an der Fakultätstür gerüttelt, aber nie wirklich reingekriegt, was sie wollte. Der nächste Versuch soll anders werden: Diesmal reißt man einfach die Tür ein und baut einen eigenen Eingang.
Die Finanzierung soll über Effizienzsteigerung laufen. Das klingt nach weniger Professoren, mehr Robotern und Vorlesungen, die von KI-Systemen gehalten werden, die selbst noch nie einen Menschen gesehen haben. Die Studentenzahlen sinken sowieso, also kann man ja auch gleich die ganze Uni automatisieren.
Der Clou ist die Integration der künstlichen Intelligenz. Nicht nur als Studienfach, sondern als das, was die Uni steuert. Die KI soll entscheiden, wer wo studiert, welche Fächer gestrichen werden und wann die Mensa schließt. Bei besonders gutem Wetter könnte sie sogar eigenständig einen Brückentag einlegen.
Die Konkurrenz aus den USA und China braucht man nicht zu fürchten. Die bauen nur ihre eigenen Unis, während Linz die erste komplett KI-gesteuerte Universität aufbaut. Wenn alles gut geht, kann man die dann später einfach an Google oder einen chinesischen Bildungsriesen verkaufen.