Chronik Satire Vorarlberg

Mineralölsteuer senken? Wir machen lieber ein Denkmal dafür

Man sagte, es sei Zeit, den Menschen wieder ein wenig Hoffnung zu geben. Also beschloss man, die Mineralölsteuer zu senken – nicht durch kluge Energiepolitik, nicht durch den Aufbau einer grünen Zukunft, sondern durch eine Formel, die vom Volk als „völlig logisch“ bezeichnet wird, obwohl niemand sie versteht. Die Zielmarke: zehn Cent pro Liter. Der Weg dorthin: ein theologisch-ökonomisches Geflecht aus Gesetzesartikeln, die sich selbst widersprechen, wenn man sie laut vorliest, während man auf dem Klo sitzt.

Die Grünen wurden eingeladen, mitzumachen. Sie kamen mit Anregungen, die wie Betriebsanleitungen für einen Roboter aus dem Jahr 2037 klangen: „Was wäre, wenn wir statt die Steuer zu senken, einfach alle Tankstellen in Volkshöfe verwandeln?“ Doch die Koalition blieb hart. Man wollte kein neues Modell – man wollte nur ein altes, mit mehr Arzneibüchern und weniger Logik füllen.

Die FPÖ hingegen winkte ab. Mit der Geste eines Mannes, der gerade herausgefunden hat, dass der eigene Mülleimer eine stille Demokratie ist. Sie sagten: „Wir haben schon selber mal zu viel gezahlt, als wir noch glaubten, ein guter Mensch zu sein.“ Dann gingen sie in den Pausenraum und tranken Eistee aus dem Automaten, den sie vor zwei Jahren zur „Verbraucherschutzmaßnahme“ angeschafft hatten. Der ist seitdem immer voll. Weil niemand es wagt, ihm einen Cent zu geben – aus Angst, es könnte sich lohnen.

Um die Verfassungsmehrheit zu bekommen, wurde eine neue Tradition etabliert: Das letzte Parlamentsmitglied, das aufstehen muss, um zu stimmen, wird 20 Minuten lang in den Gängen umhergeschleppt – von einem Rollstuhl, den ein Staatssekretär mit einem Föhn bedient, weil er angeblich „Blutdruckprobleme“ hat. Die Debatte findet statt, während der Rollstuhl durch die Flure rauscht, und der Abgeordnete, der auf dem Sitz sitzt, seinen Satz endlos wiederholt: „Ich bin doch nur ein Mensch.“

Die Raffinerien loben das Vorhaben als „kreative Selbstbekämpfung“. Die Tankstellen stellen jetzt Schilder auf: „Jetzt auch mit 10 Cent weniger – wenn man dabei denkt, man bekommt sie.“ Der einzige, der tatsächlich zehn Cent spart, ist der Briefträger, der jetzt bei jedem Haus eine Rechnung links liegen lässt – mit dem Hinweis: „Bohrloch bauen, weil Benzin billiger wird.“

Die meisten Bürger glauben mittlerweile, dass der Spritpreis sinkt, sobald man den Zähler auf dem Tankstellen-Arbeitsplatz zurückdreht. Manche versuchen es sogar mit einem Tombola-Spiel bei der Shell, wo man „mitmachen kann, wenn man drei Umschläge mit den Weisheiten der Vorgängerregierung beigelegt hat.“

Und wenn es morgen wieder teurer wird? Dann nehmen wir einfach einen neuen Namen. Bis dahin: Haltet die Steuer hoch – wir halten die Hoffnung halbwegs warm.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 25. März 2026, 04:08 Uhr