Die Musikbranche ist angeblich ein wilder Dschungel, in dem sich Tiere mit Mikrofonen frei bewegen und weibliche Fans in Rudeln auftauchen. Das ist zumindest das Bild, das zwei selbsternannte Expertinnen kürzlich von sich gegeben haben. Sie wollen wissen, dass auf der Bühne nicht nur Gitarrenklänge, sondern auch Exzesse stattfinden. Man müsse das exzessive Verhalten nicht nur tolerieren, sondern auch noch fördern. Was genau das bedeutet? Die Expertinnen schweigen sich aus, als wären sie im Zeugenenschutzprogramm.
Währenddessen leben die Musiker angeblich in einer Parallelwelt, in der sie morgens um halb zwei noch frühstücken und mittags ins Bett gehen. Eine Insiderin behauptet, dass diese Lebensweise die meisten Opfer zum Schweigen bringt. Wer sind die Opfer? Angeblich jene, die morgens um halb zwei noch nichts gegessen haben. Eine schockierende Enthüllung, die das ganze Fundament der Musikbranche ins Wanken bringt.
Jetzt fordern die beiden Expertinnen, dass man sich um die Musiker kümmern müsse wie um Kleinkinder. Helikopter-Eltern für Rockstars, die ihnen vor jeder Show die Stöpsel ins Ohr stecken und ihnen danach eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Vielleicht sollte man auch noch eine Kuscheltier-Politik einführen, damit sich die Musiker auf der Bühne sicherer fühlen.
Die Musikbranche reagiert verständnislos auf die Vorwürfe. Ein Sprecher sagt: "Wir wussten gar nicht, dass wir so exzessiv sind. Vielleicht sollten wir mal ein Meeting abhalten und uns gegenseitig erklären, was wir die ganze Zeit eigentlich machen." Inzwischen planen einige Musiker, ihre Konzerte mit einer Einschlafhilfe zu beginnen, um die Exzesse gleich im Keim zu ersticken.