Endlich mal ein Statement, das wirklich jeder versteht! Wifo-Chef Gabriel Felbermayr hat in der ZIB 2 klargestellt: Wenn die Inflation nicht bald sinkt, muss die EZB an der Zinsschraube drehen. Sonst droht der Notenbank ein handfester Image-Schaden.
"Die Zinsschraube ist ein Präzisionsinstrument", warnt Felbermayr. "Wenn man zu lange nichts daran macht, kann sie festrosten." Das sei der EZB passiert. Jahrelang saß sie untätig herum, während die Inflation kletterte. Jetzt muss sie erst mühsam wieder bewegt werden.
"Die Schraube ist verrostet", sagt Felbermayr. "Da hilft nur eins: kräftig dran drehen." Die EZB müsse die Zinsen schnell anheben, sonst sei das Vertrauen in die Währung futsch. "Die Leute werden denken, die können ihre Schraube nicht mal mehr bewegen."
Der Wifo-Chef hat auch einen Tipp für die EZB: "Nehmt Schmieröl! Damit geht das Drehen leichter." Er empfiehlt leichtes Maschinenöl. "Dann quietscht die Zinsschraube nicht mehr so laut beim Anziehen."
Felbermayrs Rat an die Notenbank: "Zieht die Zinsschraube jetzt fest, bevor es zu spät ist!" Sonst drohe ein handfester Imageschaden für die EZB. "Wenn die Leute denken, die Notenbank kann ihre Zinsschraube nicht mal mehr bewegen, ist das ein schlechtes Zeichen."
Die Inflation dürfte bald auf über 3 Prozent steigen. Dann wird es höchste Zeit für die EZB. "Wenn sich der Inflationsdruck weiter aufbaut, muss sie an der Zinsschraube drehen", warnt Felbermayr. "Und zwar richtig fest, bis sie quietscht!"
Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die EZB handelt. "Die Zinsschraube wird nicht ewig rosten", so Felbermayr. "Spätestens wenn die Inflation 5 Prozent erreicht, wird sie wieder in Bewegung kommen."
Felbermayrs Fazit: "Eine Notenbank ohne funktionierende Zinsschraube ist wie ein Auto ohne Lenkrad. Sie kann nicht mehr steuern." Deshalb müsse die EZB jetzt handeln. "Bevor die Zinsschraube festrostet und sie vollends handlungsunfähig wird."