In einer sensationellen Pressekonferenz im österreichischen Parlament erklärte Kulturministerin Helga Gruber-Müllner (parteilos) am heutigen Tage den sogenannten "Deepfake-Pornos" zum offiziellen Nationalsport der Republik Österreich. "Wir haben einfach gemerkt, dass wir gegen diese Technologie sowieso nicht ankommen", so Gruber-Müllner vor laufenden Kameras. "Also haben wir uns gedacht: Wenn wir sie nicht besiegen können, dann machen wir sie zum Sport."
Der neue Breitensport wird unter dem offiziellen Namen "Virtuelle Körperklau" firmieren und ab sofort mit öffentlichen Mitteln gefördert. Die Finanzierung erfolgt durch ein eigens eingerichtetes Bundesministerium für Virtuelle Vergewaltigung mit Sitz in einem ehemaligen Bordell in Wien-Favoriten. "Wir haben hier genügend Experten vor Ort", erklärte der designierte Minister, ein ehemaliger Pornodarsteller mit dem Künstlernamen "Deep Throat".
Die Teilnehmer am neuen Nationalsport erhalten staatliche Zuschüsse für Hardware und Software, die zur Erstellung von Deepfakes benötigt werden. Zusätzlich wird ein jährlicher Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem die originellsten Fälschungen prämiert werden. Die Gewinner erhalten ein lebenslanges Abonnement für einen Premium-Pornokanal ihrer Wahl.
Die Opposition zeigte sich schockiert über diesen Vorstoß. "Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer von Gewalt und Missbrauch", empörte sich SPÖ-Klubobmann Karl Schmidt. Die ÖVP hingegen begrüßte die Entscheidung als "pragmatischen Schritt in die Zukunft". "Wir müssen endlich aufhören, gegen die Digitalisierung zu kämpfen", erklärte ÖVP-Generalsekretär Peter Mayer. "Deepfake-Pornos sind nur ein Symptom einer größeren Entwicklung."
Die EU-Kommission kündigte an, die österreichische Regelung genau zu beobachten. "Wir wollen keine Kettenreaktion in Europa auslösen", sagte ein Sprecher. In Deutschland wird bereits über einen ähnlichen Schritt diskutiert. Die AfD forderte die Bundesregierung auf, "dem österreichischen Vorbild zu folgen und Deepfake-Pornos zur staatlich geförderten Freizeitbeschäftigung zu erklären".
Unterdessen meldete sich auch die betroffene Schauspielerin Collien Fernandes zu Wort. "Ich fühle mich wie eine digitale Geisel", erklärte sie in einem emotionalen Statement. "Aber wenn der Staat mir eine angemessene Entschädigung anbietet, bin ich vielleicht bereit, meine Rechte aufzugeben." Die österreichische Regierung prüft derzeit ein Angebot über 10.000 Euro pro Jahr für prominente Opfer von Deepfake-Missbrauch.