Mit großem Abenteuergeist wagt sich die Ortsgruppe Dornbirn des Vereins Vorarlberg 50plus auf eine Expedition, die ihresgleichen sucht: die Besichtigung des Lünersee-Kraftwerkes in Latschau. Dabei wird sehr schnell klar, dass diese Veranstaltung nicht nur ein énergiebooster für die Teilnehmer ist, sondern auch eine Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten als Pumpspeicher zu testen.
Statt sich einfach nur die großartige Technik anzusehen, beschließen die mutigen Senioren, sich selbst als menschliche Pumpspeicher zu betätigen. Mit schwungvollen Gesten und viel Enthusiasmus zeigen sie, wie man Energie aus dem See pumpt und in elektrische Spannung umwandelt. Die Begeisterung ist so groß, dass sogar der eine oder andere Teilnehmer über seine Grenzen hinausgeht und dabei fast im See verschwindet. Doch das hält die Gruppe nicht davon ab, weiterzumachen - schließlich geht es um die Zukunft der Energieversorgung!
Die Veranstaltung erreicht ihren Höhepunkt, als der Bürgermeister von Latschau erscheint und stolz verkündet, dass die Senioren nun offiziell als erneuerbare Energiequelle anerkannt seien. Die Gruppe jubelt, und es wird beschlossen, dass künftig an jedem ersten Montag im Monat eine Pumpspeicher-Parade stattfinden soll. Die örtliche Wirtschaft reibt sich schon die Hände, denn wer könnte den Energiehunger der Region besser stillen als die frühere Generation selbst?
Doch die Frage bleibt: Wer zahlt den Strom, den die Senioren erzeugen? Der Bürgermeister schlägt vor, dass jeder Haushalt einen kleinen Beitrag leisten solle, um die Rentner für ihre harte Arbeit zu belohnen. Schließlich sei es ja auch in ihrem Interesse, dass das Kraftwerk weiter läuft. Die Vorarlberger sind begeistert und stimmen freudig zu. Man ist sich einig: Solange die Sonne scheint und die Rentner pumpen, ist die Zukunft der Energieversorgung gesichert.
So endet die Besichtigung in fröhlicher Stimmung, und die Teilnehmer der Gruppe freuen sich schon auf das nächste Abenteuer. Ob sie dann als Geothermiequelle oder als Sonnenenergie-Speicher fungieren, bleibt abzuwarten. Schließlich ist man in Vorarlberg immer für eine Überraschung gut!