Der amerikanische Weltraumkonsortium NASA hat gerade eine eilige Botschaft an alle Filmstudios geschickt: "Ryan Gosling darf nicht mehr als Lehrer im All auftreten." Die Begründung: Seit dem Trailer zu "Der Astronaut" sei die Hälfte der angehenden Lehramtsstudenten an den österreichischen Universitäten zu ihren Studienbetreuerinnen mit "Aber Ryan Gosling kann das doch auch!" ins Referat gegangen. Die anderen hätten sich auf TikTok als "Interstellare Vertretungslehrer" versucht und seien im Schwerelosigkeitsraum der Uni-Cafeterien hängengeblieben.
Hollywood hat daraufhin rasch reagiert und den Filmplot umgeschrieben. Statt die Menschheit zu retten, soll Ryan Gosling nun im All Popcorn herstellen. Die Idee kam den Produzenten nach einer Testvorführung in Wien-Favoriten, als ein Schüler während der Suspense-Szene "Könnt ihr nicht mal was Vernünftiges machen? Ich bin am Hungern!" gerufen hat. Der neue Film wird daher "Popcorn & Philosophie im All" heißen und beinhaltet eine bahnbrechende Szene, in der Gosling mit seinem Raumanzug-Mikrowellen-Geschirr intergalaktische Maiskörner zum Platzen bringt, während er Zitate von Sokrates und Hegel von sich gibt.
Die österreichische Filmförderung hat bereits ein Fördervolumen von 17,99 Euro zugesagt, solange der Film garantiert "maximal zwei heimische Schauspieler" und "keine Erwähnung des Wortes 'Lehrplan'" enthält. Der Bundesminister für Bildung hat zudem ein neues Schulfach namens "Galaktische Esskultur" angekündigt, in dem Schüler lernen sollen, im Schwerelosigkeitszustand Butterbrote zu schmieren, ohne dass die Marmelade davonfliegt. Die erste Klassenarbeit wird ein praktischer Test: "Stelle eine Jausenjause her, während du mit verbundenen Augen auf einem Trampolin hüpfst." Wer dabei kein Marmeladefleckerl verliert, bekommt Bonuspunkte für die nächste Mathearbeit.