Leben Satire Wien

Schickhofer findet Affen-Kita statt Urwald in Borneo

Kurzinfos auf einen Blick

  • Die Zerstörung des Lebensraums durch die Palmöl-Industrie und die daraus resultierende Notlage der Orang-Utans
  • Die satirische Darstellung einer "Wald-WG" für junge Affen mit menschlichen Betreuern
  • Die Übertreibung der Betreuungssituation als "Dschungel-Institut für Kinder ohne Eltern"
  • Die humorvolle Beschreibung der "Care Givers" als Ersatzfamilie, die rund um die Uhr aufpassen
  • Die Kritik an der Palmöl-Industrie und deren Auswirkungen auf die Tierwelt

Wenn man an Borneo denkt, dann hat man wohl erstmal etwas anderes im Sinn als einen Kindergarten fuer haarige Kinder. Da stellt man sich eher endlose Waelder vor, Affen die durch die Baeme schwingen und vielleicht einen halbnackten Abenteurer der mal so richtig Tarzan macht. Aber was Matthias Schickhofer dann da wirklich gefunden hat? Eine Art Tagesheim fuer Orang-Utan-Babys, die allesamt ohne Eltern dastehen.

Man koennte fast meinen, die Erwachsenen sind auf Tauchstation, und nur die Kleinen klettern noch umher. Statt Dschungel findet sich eine Wald-WG fuer junge Affen mit festen Betreuern, die rund um die Uhr aufpassen. Klingt erstmal ein bisschen wie eine Zoo-Schule, nur ohne Zaum und Gitter.

Dabei geht es den Kleinen nicht gerade gut. Die Palmöl-Industrie hat ganze Arbeit geleistet und ihren Lebensraum zerstoert. Was dann passiert? Die Affen suchen sich eine neue Bleibe - zum Beispiel auf Plantagen. Die Besitzer der Plantagen sehen das naturgemäß nicht besonders gern und rufen die Kopfgeldjaeger. Zurueck bleiben verwaiste Babys, die dann von Tierschuetzern aufgepaeppelt werden. So etwas wie ein Dschungel-Institut fuer Kinder ohne Eltern also.

Die Verhaltensforscherin Signe Preuschoft hat sich das Ganze etwas genauer angesehen und denkt sich: So kann es nicht weitergehen. Die Babies brauchen Erziehung, und zwar von Menschen, die als Ersatzfamilie einspringen. Nicht nur ein bisschen betreuen hier, ein bisschen fressen da - nein, richtig voll einsteigen. Das ganze Tag und Nacht, damit die Kleinen lernen koennen, was sie als erwachsene Tiere spaeter mal koennen muessen.

Elf dieser "Care Givers" brechen jeden Morgen auf, noch bevor die Sonne richtig aufgegangen ist. Sie waten durch den Sumpf, klettern durchs Gestrupps und bleiben stets auf der Hut vor Schlangen und anderen fiesen Krabblern. Das ist ja auch nicht ohne: Man will ja schliesslich nicht vom eigenen Schuetling aufgefressen werden. Aber Hauptsache, die Babies fuehlen sich sicher und lernen was.

All das wird von der oesterreichischen Organisation "Vier Pfoten" finanziert. Ein bisschen Geld fuer ein bisschen Affenwohl. Wenn man sich das so vorstellt, kommt man ins Staunen. Da hat man einen Job, bei dem man den ganzen Tag durch den Dschungel stapft und sich um Tiere kuemmert, die einem ans Herz wachsen. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Vielleicht ist es aber genau das: Ein Job, bei dem man etwas Sinnvolles tut und dabei noch in der Natur herumtollen kann.

Und wenn man dann noch daran denkt, dass die Orang-Utan-Bestaende immer kleiner werden, wird einem klar: Hier wird nicht nur ein Job gemacht, sondern ein echter Beitrag zum Artenerhalt geleistet. So kann man sich zumindest trösten, wenn man sich mal wieder durch den dichten Urwald schlagen muss. Wer weiss, vielleicht findet man ja irgendwann sogar einen kleinen Affen, der einen als Ersatz-Mami oder Papa sieht. Dann ist man nicht nur ein Mensch im Dschungel, sondern ein Teil einer neuen Familie.

Häufige Fragen

Was hat Matthias Schickhofer in Borneo wirklich gefunden?

Die Satire übertreibt und stellt eine Betreuungseinrichtung für verwaiste Orang-Utan-Babys als "Kindergarten" dar.

Warum werden die Affenbabys von Menschen betreut?

In der Satire wird dies als Ersatzfamilie dargestellt, die den Tieren beibringt, was sie als Erwachsene können müssen.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 20. März 2026, 06:00 Uhr