Leben Satire Kärnten

Schlammloch-Bad: Wer braucht schon trockene Füße?

Kurzinfos auf einen Blick

  • Bau eines Hallenbads auf einem 12 Meter tiefen Schlammteppich
  • Kosten von 72 Millionen Euro, davon 50 Millionen Euro von der Stadt Klagenfurt
  • Geplante Eröffnung Ende 2027, pünktlich zur Regenzeit
  • Innovative Features wie Matsch-Rutsche und Ponton-Umkleidekabinen
  • Vergleich mit Venedig als gestalterisches Vorbild

Der Bau des neuen Hallenbads in Klagenfurt hat eine bemerkenswerte Innovation hervorgebracht: Das erste Schwimmbad, das ohne Wasser auskommt, weil es ohnehin auf Sumpf gebaut wird. Die Stadt hat 72 Millionen Euro investiert, um Badegäste endlich das Gefühl zu geben, sie wären bereits im Wasser, bevor sie überhaupt ins Becken steigen.

Der Clou: Das Bad wird auf einem 12 Meter tiefen Schlammteppich errichtet. Wo andere Städte mühsam festen Grund schaffen, hat Klagenfurt den mutigen Schritt gewagt, die Natur als gestalterisches Element einzubeziehen. Wer bisher dachte, Schwimmbäder müssten auf trockenem Untergrund stehen, wurde eines Besseren belehrt.

Die Stadt Klagenfurt trägt mit 50 Millionen Euro den größten Teil der Kosten. Bürgermeister Christian Scheider (FPÖ) betont: "Wir schaffen nicht nur ein Bad, sondern ein Gesamtkunstwerk aus Wasser, Schlamm und Architektur." Der Probebetrieb soll Ende 2027 beginnen - pünktlich zur Regenzeit, damit sich Badegäste auch wirklich wie zu Hause fühlen.

Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und Sportlandesrat Daniel Fellner (ÖVP) unterstützen das Projekt mit 14 Millionen Euro. Kaiser erklärt: "Dieses Bad wird Kärntens Antwort auf die Venedig-Krise." Fellner ergänzt: "Wir brauchen ein Bad, das die Menschen wirklich fordert. Hier muss man sich erst durch den Matsch kämpfen, bevor man schwimmen kann."

Gerüchte über eine Kostensteigerung auf 90 Millionen Euro wurden als "unseriös" zurückgewiesen. Unseriös wäre es, wenn das Bad trocken bliebe. Tatsächlich spart die Stadt an der falschen Stelle: Warum teures Wasser einlassen, wenn der Grund ohnehin durchfeuchtet ist?

Das neue Bad wird über innovative Features verfügen: Eine Matsch-Rutsche, bei der Badegäste in den Sumpf gleiten, eine Sauna, die unter Wasser steht, und eine Bar, bei der der Kellner automatisch watet. Besonders clever: Die Umkleidekabinen stehen auf Pontons, die bei starkem Regen automatisch abheben.

Für die Stadtplaner war es ein Glücksfall, dass das Grundstück am Süring sumpfig ist. Hätte es trockenen Boden gegeben, hätten sie ihn erst anlegen müssen. So sparten sie sich die Mühe und konnten direkt mit dem Bau beginnen. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Das Bad der Zukunft verzichtet auf überflüssige Extravaganzen wie trockene Laufbahnen oder festen Stand. Stattdessen setzt es auf das ursprüngliche Badeerlebnis: im Schlamm versinken und sich dann mühsam ins Becken vorarbeiten. Die Stadt wirbt mit dem Slogan: "Bei uns wird nicht nur geschwommen, hier wird überlebt."

Ende 2027 soll das Bad eröffnen. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob die 72 Millionen ausreichen oder ob sich das Bad am Ende als Floß erweisen wird. Eines ist sicher: In Klagenfurt wird man nie wieder sagen können, man hätte das neue Bad nicht kommen sehen. Es steht schon im Boden.

Häufige Fragen

Warum wird das Bad auf einem Schlammteppich gebaut?

Weil es innovativ ist und Badegäste das Gefühl geben soll, bereits im Wasser zu stehen, bevor sie ins Becken steigen.

Wie hoch sind die tatsächlichen Kosten?

72 Millionen Euro, wobei Gerüchte über 90 Millionen Euro als "unseriös" zurückgewiesen wurden.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 19. März 2026, 05:00 Uhr