Villach-Land hat die Hosen gestrichen voll vor dem drohenden Waldbrand. Nicht nur das übliche Rauchverbot wird jetzt rigoros durchgesetzt - nein, man schränkt auch das Anzünden von Feuern ein. Ein einfaches Streichholz könnte womöglich den gesamten Wald in eine Glutpfanne verwandeln. Da kann man schon mal überlegen, ob man das nächste Grillverbot nicht schon im März ausspricht.
Denn seien wir ehrlich: Ein Grillrost kann schneller in Flammen aufgehen als man "Steak medium rare" sagen kann. Die Bezirkshauptmannschaft Villach-Land weiß das und denkt laut darüber nach, ab sofort auch Griller zu verbieten. Immerhin könnte ja jemand mal vergessen, die Kohle richtig auszulöschen. Und dann - Peng! - steht der ganze Wald in Flammen.
Aber damit nicht genug: Sogar das Denken an Feuer könnte bald unter Strafe gestellt werden. Schließlich denkt man ja meistens erst dann ans Grillen, wenn es heiß ist - und dann ist es oft zu spät. Ein Verbot des Feuergedankens würde also vielleicht wirklich helfen. Oder wie wäre es mit einer "Gedankenpolizei", die jede unkontrollierte Glutfantasie unterbindet?
Die Behörden gehen da schon mal einen Schritt weiter und denken ans Abschaffen von Grillrosten, Streichhölzern und sogar Feuerzeugen. Vielleicht sollten wir ja alle einfach aufhören zu denken - dann könnte auch nichts mehr anfangen zu brennen. Wer weiß, vielleicht ist das ja die Lösung: ein kollektives Denkverbot für alle Bürger.
In Villach-Land geht man jedenfalls auf Nummer sicher und verbietet jetzt nicht nur das Rauchen und Feuermachen, sondern auch das Denken an Feuer. Ein mutiger Schritt in eine sichere Zukunft - oder doch nur ein bisschen übertrieben?