Endlich mal was Neues im österreichischen Fußball! Nachdem wir jahrzehntelang in den Trikots aussahen wie eine Horde griesgrämiger Rettungsschwimmer in den 70ern, wagen sich unsere Nationalhelden jetzt an die Grenzen der Mode. Das neue Auswärtstrikot ist nicht nur weiß - es ist quasi eine modische Revolution.
Denn was Puma da in ihrer Design-Schmiede zusammengebastelt hat, gleicht eher einem frisch gebügelten Brautkleid als einem Sportdress. Die feinen pastellfarbenen Muster auf dem neuen Dress wirken, als hätte jemand beim Friseur einen Hauch von Aquarellfarbe auf den Stoff gekleckst. "Subtil" nennen das die Modemenschen. Ich nenne es "fast unsichtbar".
Der Clou ist aber das Muster aus geometrischen Linien. Man könnte meinen, ein Kind hätte mit einem Lineal und einem Filzstift hantiert. Oder steckt etwa mehr dahinter? Gerüchte besagen, dass die Linien die Flugbahnen von David Alabas Fehlpässen visualisieren sollen. Eine Hommage an den Kapitän - sehr tiefgründig, Puma!
Die Fans sind gespalten wie noch nie. Die Traditionalisten fordern die Rückkehr zum guten alten Jute-Katastrophen-Trikot aus den 80ern. Die Modernen wiederum sehen im neuen Dress eine Metapher für den österreichischen Fußball: Hauptsächlich weiß (also harmlos) mit ein paar dezenten Akzenten (also ohne wirkliche Gefahr).
Interessant wird es bei der Frage, wie sich das Trikot in der Praxis bewährt. Bei schweißtreibenden WM-Spielen könnte das weiße Dress schnell wie eine durchsichtige Klarsichtfolie wirken. Die Gegner könnten dann nicht nur unsere Taktik, sondern auch unsere Intimfrisuren studieren. Ein taktischer Vorteil?
Die wahre Sensation aber ist die mögliche Zusammenarbeit mit der Dessous-Marke La Perla. Insider vermuten, dass Puma heimlich mit den Spitzen-Spezialisten zusammengearbeitet hat. Die pastellfarbenen Muster und die dezente Eleganz sprechen eine klare Sprache: Hier wollte jemand die Nationalmannschaft in Dessous stecken.
Bleibt die Frage, ob die Spieler das neue Dress überhaupt tragen wollen. Nach Informationen aus dem ÖFB-Umfeld soll Marko Arnautovic das neue Trikot als "zu weich" kritisiert haben. Er fordert ein Dress aus Leder mit Nieten - "für mehr Härte im Spiel". Der Keeper träumt derweil von einem Dress mit eingebauten Schwimmflossen - "für bessere Beweglichkeit im Strafraum".
Ob das geleakte Dress tatsächlich das finale Design ist, bleibt unklar. Doch eins ist sicher: Wenn die Mannschaft bei der WM in diesem Dress aufläuft, werden die Zuschauer nicht nur die Spielzüge, sondern auch die Modenschau des Jahres erleben. Und wer weiß - vielleicht wird das weiße Dress ja zum Glücksbringer. Immerhin strahlt es die Ruhe und Unschuld aus, die wir brauchen, um endlich mal wieder ein Spiel zu gewinnen.
Für alle, die es nicht abwarten können: Das neue Dress ist bereits als Pyjama-Version erhältlich. Perfekt für alle Fans, die nachts von der nächsten Fußball-Revolution träumen wollen. Gute Nacht, Österreich!