Politik Satire Oberösterreich

Wöginger-Prozess: Zeugen verwechseln Anklagebank mit Busfahrplan

Kurzinfos auf einen Blick

  • Der Wöginger-Prozess als realer politischer Prozess wird satirisch überzeichnet
  • Zeugen geben vor Gericht an, sich an nichts zu erinnern, behaupten aber trotzdem, alles sei korrekt gewesen
  • Der Richter betont seine eigene Erinnerungslosigkeit, baut aber in seiner Urteilsbegründung eine "Erinnerung" ein
  • Die Verteidigung fragt nach Rauchzeichen und Brieftauben statt nach Telefonaten
  • Die Kritik zielt auf die Absurdität von Erinnerungslücken und Widersprüchen in politischen Verfahren

Im Saal herrschte eine seltsame Stille, als die Ex-Chefin des Bürgermeisters die Aussage verlas. Sie begann mit den Worten: "Ich erinnere mich an nichts, aber ich bin sicher, dass es korrekt war." Das schien den Richtern zu gefallen, weil es den Akten exakt entsprach. Sie nickten, als wäre sie eine Art prophetische Sekretärin der Vergangenheit.

Dann kam der Richter an die Reihe, der eigentlich selbst Zeuge war. Er betonte mehrfach, dass er sich an nichts erinnere, aber in seiner Urteilsbegründung würde er trotzdem eine Art Erinnerung einbauen, die mit der Realität so viel zu tun hat wie ein Sonntagsbraten mit Diätvorsatz. "Manchmal", sagte er, "ist es besser, sich an nichts zu erinnern, als sich an etwas Falsches zu erinnern."

Wöginger saß daneben und wirkte wie jemand, der gerade feststellt, dass sein Smartphone plötzlich einen anderen Besitzer anzeigt. Er lächelte höflich, nickte zum richtigen Zeitpunkt und dachte vermutlich darüber nach, ob er nach dem Prozess ein Buch schreiben sollte: "Wie ich Posten verteilte und dabei vergaß, mich selbst zu bedienen."

Siegfried Manhal, der suspendierte Finanzämter-Chef, saß mit verschränkten Armen da und wirkte wie ein Mann, der gerade feststellt, dass seine gesamte Karriere auf einer Excel-Tabelle basierte, die jemand anders versehentlich gelöscht hat. Er sagte kein Wort, aber seine Körperhaltung sprach Bände: "Ich war hier, aber ich war nicht hier. Und wenn ich hier war, dann nur, um Kaffee zu trinken."

Die Verteidigung versuchte derweil, eine Brücke zwischen Erinnerung und Akte zu bauen. Sie fragte, ob jemand jemals ein Telefon benutzt habe, ob es damals überhaupt Telefone gegeben habe und ob man sich nicht vielleicht an Rauchzeichen oder Brieftauben erinnern könne. Die Zeugen schauten sich an, als wären sie gerade in einer Quizshow gelandet, deren Fragen sie nicht verstanden.

Der Vorsitzende Richter beendete den Verhandlungstag mit den Worten: "Wir werden die Akten lesen und danach entscheiden, was wir uns gemerkt haben." Das klang nach einem fairen Vorschlag, zumal die Akten dicker sind als die Erinnerungen aller Zeugen zusammen. Wöginger nickte wieder, Manhal rührte sich nicht und die Ex-Chefin des Bürgermeisters lächelte, als hätte sie gerade ein Kreuzworträtsel mit nur waagerechten Wörtern gelöst.

Es war der neunte Tag eines Prozesses, der langsam zu einer Art Reality-Show wurde, bei der alle Beteiligten vergessen hatten, worum es ursprünglich ging. Aber das macht nichts, solange die Akten stimmen. Und wenn die Akten stimmen, dann stimmt am Ende auch die Erinnerung.

Häufige Fragen

Warum erinnern sich die Zeugen im Prozess an nichts?

Die Satire übertreibt Erinnerungslücken, um zu zeigen, wie widersprüchliche Aussagen in politischen Prozessen zur Farce werden können.

Was hat es mit dem Richter zu bedeuten, der sich selbst an nichts erinnert?

Dies ist eine satirische Zuspitzung darauf, dass selbst der Richter Erinnerungslücken hat, aber trotzdem ein Urteil fällt.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 19. März 2026, 07:23 Uhr