Wien, 21. März 2026 - Der große Schock sitzt noch tief. Nicht nur die Kronenzeitung berichtet von der schockierenden Enthüllung, dass Banksy offenbar gar kein Phantom ist, sondern ein 69-jähriger Grieche namens George Georgiou. Der Mann war bis vor Kurzem nur als Bauarbeiter bekannt, der gelegentlich Plexiglasscheiben an Kunstwerken anbringt. Nun wird er von der Öffentlichkeit als angeblicher Street-Art-Superstar angefeiert - oder angefeindet.
"Was soll der Quatsch?" poltert Georgiou in seiner Werkstatt. "Ich bin kein Banksy, ich bin George. Ich repariere Fenster und verstehe nicht, warum alle glauben, ich würde nachts Wände besprühen." Der 69-Jährige zeigt auf ein Foto aus dem Jahr 2008, auf dem er einen Helm trägt und verdutzt in die Kamera blickt. "Damals dachten die Leute schon, ich wäre Banksy. Jetzt denken sie es wieder. Ich werde langsam alt dafür."
Unterdessen spekuliert die Boulevardpresse wild. Könnte es sein, dass noch mehr Bauarbeiter undercover-Künstler sind? "Ich kenne einen Kollegen, der immer um 3 Uhr nachts mit Farbe verschwindet", flüstert ein Zeuge. "Der heißt Franz und arbeitet bei der Stadt Wien. Vielleicht ist er der echte Banksy." Die Stadt Wien dementiert umgehend: "Franz ist nur Hausmeister und malt gelegentlich das Rathaus orange."
Während die Community rätselt und wild spekuliert, sitzt der echte Banksy wohl im Homeoffice und zeichnet Ratten. "Ich glaube, der arme Kerl hat einfach keine Lust mehr auf die Öffentlichkeit", sagt ein Insider. "Er malt inzwischen nur noch für sich und seine Katze. Die beiden haben eine eigene Galerie im Keller."
George Georgiou jedenfalls will nur eins: in Ruhe gelassen werden. "Ich will nur meine Arbeit machen und abends mein Bier trinken", sagt er. "Wenn ich gewusst hätte, dass ich mal für einen berühmten Künstler gehalten werde, hätte ich mir vielleicht einen anderen Beruf gesucht. Vielleicht Florist."