Es war ein heißer Sommertag im Polizeipräsidium Linz, als Landespolizeichef Andreas Pilsl seinen Beamten eine aufregende Neuigkeit mitteilte. "Männer", verkündete er, "wir haben einen Fall gelöst, der unsere Ermittlungstechniken revolutionieren wird!"
Die Beamten lehnten sich gespannt vor. Pilsl klopfte auf einen Aktenordner. "Wir haben ein Ehepaar erwischt, das Drogen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro verkauft hat. Und das Beste daran: Sie haben ihre Lagerorte so kreativ gewählt, dass wir ewig gebraucht haben, um alles zu finden!"
Ein junger Polizist hob die Hand. "Chef, was war das Verrückteste, was Sie entdeckt haben?"
Pilsl lächelte verschmitzt. "Nun, neben dem üblichen Zeug in Flaschen und hinter Heizkörpern haben wir etwas gefunden, das uns alle sprachlos gemacht hat."
Er machte eine dramatische Pause. "Die Mutter des Hauptverdächtigen hat ihren Büstenhalter als Kokain-Versteck benutzt. Ja, genau. Ihre Oberweite war der perfekte Stash!"
Im Raum brach Gelächter aus. Ein erfahrener Kommissar rief: "Das ist ja fast so clever wie meine Frau, die immer behauptet, ihre Handtasche sei zu klein für meine Sachen!"
Pilsl nickte ernst. "Genau aus diesem Grund haben wir beschlossen, allen Beamten eine spezielle Schulung anzubieten. Wir nennen sie 'Drogenverstecke im Haushalt - Eine psychologische Annäherung'."
Die Schulung wird folgende Themen behandeln: - "Ist die Keksdose wirklich nur für Kekse?" - "Die geheime Welt der Kosmetiktaschen" - "Was steckt wirklich in der Wäschetruhe?" - "Die unterschätzte Gefahr: Kinderzimmer"
Besonders spannend wird der Workshop "Büstenhalter-Techniken für Ermittler". Dort lernen die Beamten, wie man an verborgene Fächer kommt, ohne die Trägerin zu alarmieren. "Wir üben mit Trainings-BHs", erklärte Pilsl. "Natürlich nur mit professionellen Models. Unsere Beamten sind ja schließlich nicht völlig verrückt."
Die afrikanisch-stämmige Familie zeigte sich überraschend kooperativ, nachdem sie erfahren hatte, dass die Polizei ihre kreativen Verstecke entdeckt hatte. "Sie waren ganz stolz", berichtete Pilsl. "Die Mutter meinte, sie hätte eine Geschäftsidee: Spezielle Unterwäsche für den Drogenhandel. Mit auswechselbaren Innenfächern und Temperaturregelung!"
Die Staatsanwaltschaft prüft bereits, ob sie die Patentanmeldung blockieren kann. "Wir wollen nicht, dass so etwas auf den Markt kommt", sagte Sprecherin Ulrike Breiteneder. "Stellen Sie sich vor, jeder Oma könnte plötzlich eine wandelnde Drogenhöhle sein!"
Die Ermittler haben außerdem herausgefunden, warum die Subdealer so zögerlich mit Aussagen waren. "Es war nicht nur die Angst vor Voodoo-Zauber", verriet Pilsl. "Viele von ihnen hatten einfach zu viel Angst, dass ihre eigenen Frauen ähnliche Aufbewahrungsmethoden anwenden könnten. Stellen Sie sich vor, man gesteht vor Gericht: 'Ja, ich habe Drogen verkauft - aber meine Frau hat sie im BH versteckt!'"
Die Beamten sind sich einig: Der Fall hat ihr Privatleben nachhaltig verändert. "Seitdem ich davon gehört habe, kontrolliere ich jeden Abend die Wäsche meiner Frau", gestand ein Kommissar. "Nur zur Sicherheit natürlich. Obwohl ich manchmal denke, dass ich lieber nicht wissen möchte, was ich da finden könnte..."
Pilsl beendete seine Ansprache mit einem Appell: "Liebe Kollegen, denken Sie daran: Der nächste große Drogenfund könnte direkt unter der Nase - oder besser gesagt, auf der Brust - Ihrer Partnerin lauern. Bleiben Sie wachsam, aber übertreiben Sie es nicht. Wir wollen ja nicht, dass der Innenminister uns vorwirft, wir würden intime Ermittlungen durchführen!"
Die Schulung beginnt nächste Woche. Teilnehmer erhalten ein spezielles Arbeitsheft mit dem Titel: "Von der Tiefkühltruhe bis zum BH - Die Top 10 Verstecke in jedem Haushalt."