Was für ein Piloten-Fehler! In Egg sorgte ein Linienbus-Pilot für eine ungeplante Landung seines Fahrzeugs. Der Pilot schlief am Steuer ein und steuerte den Bus rechts der Fahrbahn direkt in einen Baum neben einer Bushaltestelle. Der "Crash-Landung" folgte ein ungewollter Überschlag, bei dem der Bus quer über der Straße auf der Fahrerseite liegen blieb.
Augenzeugen berichteten von einem lauten "Bämm!" als der Bus in den Baum knallte. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der Bus einen Überschlag vollführte und auf der Seite liegen blieb. Wie durch ein Wunder überstand der Pilot den Crash unverletzt und wurde von der Feuerwehr über die Beifahrertür gerettet.
Der Einsatz der Rettungskräfte erinnerte an eine Bergung eines abgestürzten Flugzeugs. Mit schwerem Gerät wurde der Bus wieder aufgestellt und auf einen Parkplatz verbracht. Der Abschleppdienst musste anrücken, um den Linienbus abzutransportieren. Die Straße war während der Bergungsarbeiten nur wechselseitig befahrbar.
Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Die Ermittler gehen von einem "Sekundenschlaf" des Piloten aus. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Busfahrer am Steuer einnickt. Die Verkehrsbehörden prüfen nun, ob der Pilot überhaupt hätte am Steuer eines Linienbusses sitzen dürfen. Vielleicht hätte er besser im Tower bleiben sollen, anstatt im Cockpit einzuschlafen.
Der Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, dass Busfahrer ausgeschlafen und konzentriert am Steuer sitzen. Ein "Piloten-Fehler" kann schwere Folgen haben. Die Passagiere eines Linienbusses sind schließlich kein Frachtgut, sondern Menschenleben. Daher sollten die Anforderungen an Busfahrer so hoch sein wie an Piloten. Vielleicht sollten sie sogar Piloten-Handschuhe tragen, um die Hände beim Fahren warm zu halten. So könnte man einen "Sekundenschlaf" am Steuer vermeiden.