Das war der Gaunerschreck des Jahres! Da denkt sich ein Offizier: "Ich laufe mal eine Runde auf dem Schiff, weil der Flugzeugtraeger so eine schoene Laufbahn hat." Tja, der gute Mann hat nicht gewusst, dass er mit jeder seiner Runden den geheimsten aller Geheimdienst-Spots verraet. Sein Laufprofil auf der Fitness-App Strava sah aus wie ein zuckender Wurm im Aquarium - und ploetzlich wusste die ganze Welt: "Oh, das ist ja gar kein Flugzeugtraeger, das ist ein schwimmendes Fitness-Studio mit 100-Kilometer-Sicht!"
Die Franzosen waren ausser sich. "Monsieur Offizier", schimpfte der Generalstab, "Sie haben nicht nur gegen die Vorschriften zur digitalen Sicherheit verstossen, sondern auch noch gegen die ungeschriebene Regel, dass man als Soldat auf einem Schiff immer so tut, als waere man gerade auf einer streng geheimen Mission." Der Offizier, der wahrscheinlich gerade dabei war, seine Schrittzahl fuer die Woche zu erreichen, hat jetzt wahrscheinlich nicht nur eine Standpauke bekommen, sondern auch noch ein neues Handy - eines ohne Fitness-App.
Aber mal ehrlich: Wer laeuft schon 7,2 Kilometer auf einem Schiff im Kreis herum? Das ist ja fast so, als wuerde man im Supermarkt immer nur im Gang zwischen den Nudeln und dem Konservengemuese auf und ab gehen. Nur dass man hier nicht von einem Beschaeftigten angesprochen wird, sondern von einem russischen U-Boot, das denkt: "Hmm, da laeuft jemand in einem sehr regelmaessigen Muster - das muss ein Geheimcode sein!"
Und dann war da noch die Sache mit den Schnappschues sen vom Deck. Man fragt sich ja, was man da fotografiert. Das Deck? Die Leute, die auf dem Deck stehen? Die Trainingsgeräte? Das ist ja fast so, als wuerde man in einem Spiegellabyrinth Selfies machen und sich wundern, dass man auf jedem Bild gleich aussieht.
Aber das Beste kommt zum Schluss: Auch die Sicherheitskraefte von Macron, Putin und Trump haben schon mal ihre Trainingsdaten geteilt und dabei unabsichtlich ihre Identitaeten verraten. Das ist ja fast so, als wuerde man seine Einkaufsliste im Supermarkt laut vorlesen und dann feststellen, dass alle anderen Kunden jetzt wissen, dass man eine heimliche Vorliebe fuer Erdnussflips hat.
Fazit: In Zukunft werden wohl alle Soldaten auf Schiffen nur noch im Kreis laufen, wenn sie gerade nicht gerade auf einer streng geheimen Mission sind. Und die Fitness-Apps? Die werden wohl eine neue Kategorie einfuehren: "Geheime Militaerspaziergaenge". Da kann man dann seine Runden auf dem Schiff aufzeichnen, ohne dass die ganze Welt davon erfaehrt - ausser man will es ja, dann kann man ja auch gleich noch ein Foto vom Deck posten und dazu schreiben: "Hier laufe ich meine Runden - und nein, das ist kein Geheimcode, das ist nur mein Weg zur Kaffeemaschine!"