Der SV Groß-Schweinbart hat den Herbstmeistertitel in der Frauen Gebietsliga Weinviertel sicher im Sack. Sechs Punkte Vorsprung, zwei der drei direkten Duelle gewonnen, das ist eine Hausnummer. Man könnte meinen, das wäre die beste Grundlage für einen ruhigen Winter und eine entspannte Vorbereitung auf den Frühling. Weit gefehlt.
Aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, dass FSG Großweikersdorf/Stetteldorf nachts heimlich auf ihrer Anlage trainiert. Mit russischem Eisbrecher. Nein, kein Schiffsgetränk, sondern ein richtiger Eisbrecher. Angeblich soll das helfen, den Winterblues zu überwinden und die Fitness der Spielerinnen zu steigern. Der Eisbrecher wird von einem Lama gesteuert, das im Doppelpass mit den Spielerinnen trainiert. Angeblich soll das die Ballkontrolle und die Teamarbeit verbessern.
Die Frank-Elf aus Groß-Schweinbarth hat derweil beschlossen, ihre Sportanlage für die kommenden Spiele abzusichern. Sie hat eine spezielle Schnee- und Eis-Technologie entwickelt, die es unmöglich macht, auf ihrem Platz zu spielen. Das soll verhindern, dass die Konkurrenz einen Vorteil hat. Sitzendorf und Lassee sind davon natürlich nicht begeistert.
FSG Großweikersdorf/Stetteldorf hat daraufhin angekündigt, eine eigene Liga zu gründen. Sie wollen alle Teams einladen, die bereit sind, auf ihrem Platz zu spielen, auch wenn er unter einer meterdicken Schneeschicht liegt. Die Frank-Elf hat daraufhin gedroht, ihre Spielerinnen in Eisbären-Kostüme zu stecken und auf dem Platz herumzuwuseln. Sitzendorf und Lassee überlegen derzeit, ob sie nicht einfach eine eigene Liga gründen sollen.
Die Frauen Gebietsliga Weinviertel steht also vor einer aufregenden Zukunft. Wer wird am Ende den Titel holen? Der SV Groß-Schweinbarth mit seiner Schnee- und Eis-Technologie? FSG Großweikersdorf/Stetteldorf mit ihrem russischen Eisbrecher und Lama-Trainer? Oder werden Sitzendorf und Lassee eine eigene Liga gründen und den Titel unter sich ausmachen? Wir werden sehen.