Zum 40. Geburtstag haben die Grünen nicht nur einen neuen Kompass, sondern auch eine neue Therapieform entdeckt. Während die Partei früher aus "Mut und Wut" entstand, setzt sie jetzt auf "Hoffnung und Gruppenumarmung". Das neue Leitbild soll kein klassisches Parteiprogramm sein, sondern ein emotionales Stützsystem für alle, die sich im politischen Dschungel verlaufen haben.
Leonore Gewessler präsentierte stolz das neue grüne Leitsystem: "Wir haben festgestellt, dass viele Menschen nicht mehr wissen, wo oben und unten ist. Deshalb entwickeln wir jetzt Armbänder mit integriertem Kompass und Gewissens-Check." Die Geräte piepen dem Träger bei moralischen Fehlentscheidungen und leuchten rot, wenn jemand gerade ein Einweg-Plastikflasche kaufen will.
Stefan Kaineder erklärte die neue Strategie: "Die Menschen brauchen eine Partei, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft gibt - und zwar in Echtzeit. Deshalb testen wir gerade einen Chatbot, der sofort antwortet, wenn jemand auf Facebook schreibt: 'Das schaffen die Grünen eh nie.'" Der Chatbot soll mit sanfter Stimme argumentieren und bei Bedarf beruhigende Waldgeräusche abspielen.
Alma Zadic warnte vor den neuen Gefahren: "Hetze und Ausgrenzung sind wieder salonfähig geworden. Dabei sind wir Grüne nicht still, wir stehen auf - und zwar mit bunten Schildchen, auf denen unser Name und unsere Position steht, damit man uns nicht verwechselt." Sie kündigte zudem eine neue Initiative an: "Wir starten eine Hotline für Demokratie-Verzweifelte. Wer sich Sorgen macht, dass die Demokratie untergeht, kann bei uns anrufen und wird mit positiven Beispielen beruhigt."
Die FPÖ reagierte auf die neue grüne Strategie mit einem Statement: "Wenn es den Menschen schlecht geht, profitieren wir davon. Das ist nur fair, wir arbeiten ja auch hart dafür." Die Partei kündigte an, eine Gegeninitiative zu starten: "Wir entwickeln Armbänder, die piepen, wenn jemand zu viele grüne Gedanken hat. So können wir rechtzeitig einschreiten."
Zum Abschluss der Pressekonferenz führten die Grünen eine symbolische Aktion durch: Sie pflanzten gemeinsam einen Baum und schoben dabei diskutierend einen großen Stein einen Hügel hinauf. "Das symbolisiert unseren Kampf gegen Windmühlen", erklärte Gewessler. "Oder war es Sisyphus? Egal, Hauptsache, es wirkt heroisch."
Die neue grüne Therapieform soll bereits getestet werden: Wer bei der nächsten Wahl sein Kreuz bei der ÖVP macht, bekommt automatisch eine Einladung zu einer grünen Gruppentherapiesitzung. "Dort können die Leute dann in Ruhe ihre Entscheidung verarbeiten", so ein grüner Therapeut. "Mit viel Geduld und gelegentlichem Augenrollen schaffen wir das schon."