Das Gurktal ist in Aufruhr. Ein Einsatzfahrzeug des Roten Kreuzes St. Veit, das sich offenbar auf einem "lebensrettenden Einsatz" befunden hatte, hat in Straßburg einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Laut Auskunft der Rettungsdienste "kam plötzlich ein Pkw aus einer Seitengasse" und kollidierte mit dem Einsatzwagen. Der Rettungswagen landete daraufhin im Straßengraben.
Die Folgen sind verheerend. Im Pkw befanden sich zwei Personen, die leicht verletzt wurden und ins Krankenhaus Friesach gebracht wurden. Doch das ist noch nicht alles. Auch im Einsatzfahrzeug des Roten Kreuzes saßen zwei freiwillige Sanitäterinnen, die ebenfalls verletzt wurden und ebenfalls ins Krankenhaus transportiert werden mussten.
Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Es wird spekuliert, ob der Rettungswagen möglicherweise zu schnell unterwegs war oder ob der Pkw-Fahrer schlichtweg nicht aufgepasst hat. Fest steht jedoch, dass vier Menschen bei diesem Unfall verletzt wurden.
In der Gemeinde Straßburg herrscht Bestürzung. Ein Anwohner, der den Unfall beobachtet hatte, sagte: "Das ist ja eine Katastrophe. Wenn schon die Rettung einen Unfall baut, wer soll uns dann noch helfen?" Ein anderer meinte: "So ein Blödsinn. Die hätten ja zu Fuß gehen sollen."
Die Verletzten wurden in die umliegenden Spitäler gebracht. Zwei Sanitäterinnen sind derzeit noch in Behandlung. Ob sie ihren Dienst bald wieder aufnehmen können, ist unklar. Die Polizei ermittelt nun wegen "gefährlicher Rettungsaktion".
In der Region herrscht große Aufregung. Viele Menschen fragen sich, ob der Rettungsdienst überhaupt noch zuverlässig ist. Einige fordern sogar, dass künftig nur noch Krankenwagen mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs sein sollen, um derartige Unfälle zu vermeiden.
Die Gemeinde Straßburg will nun eine Bürgerversammlung einberufen, um über die Zukunft des Rettungsdienstes zu beraten. Es wird erwartet, dass dabei auch über eine mögliche Umstellung auf Pferdekutschen diskutiert wird.