Der Nahe Osten ist um eine bizarre Allianz reicher: Israel hat seine "Drusenbändiger"-Operation gestartet und lässt keine Gelegenheit aus, militärische Muskeln spielen zu lassen. Ziel der Angriffe sind syrische Militäranlagen, denn die Drusen brauchen Schutz – und zwar nicht vor der syrischen Sonne, sondern vor ihren sunnitischen Nachbarn.
"Die Drusen sind unsere Brüder und Schwestern im Geiste", erklärte ein Militärsprecher mit ernstem Gesicht. "Wir lassen nicht zu, dass sie in Mitleidenschaft gezogen werden." Mitleidenschaft? Klingt fast so, als würde man über ein besonders empfindliches Möbelstück sprechen. Aber nein, es geht um Menschen – zumindest sagt das das Militär.
Inzwischen haben sich die Drusen in Israel eine Selbsthilfegruppe gegründet: "Überfürsorgliche Verbündete – wie gehen wir damit um?" Die Mitglieder treffen sich wöchentlich, um über ihre Erlebnisse zu sprechen. "Ich wollte nur eine Tasse Kaffee trinken, da haben die schon wieder zwei Panzer aufgefahren", klagt ein Drusenbewohner. "Ich fühle mich wie in einem Actionfilm, in dem ich gar nicht mitspielen wollte."
Syrien reagiert gelassen auf die israelischen Angriffe. "Wenn die uns schon bombardieren, dann sollen sie wenigstens vorher anrufen", sagte ein Regierungsbeamter. "Wir könnten dann wenigstens die wertvollen Vasen wegräumen." Die syrische Armee übt derweil für den Ernstfall: "Wenn die Israelis kommen, verstecken wir uns alle in den Kellern und spielen Monopoly, bis sie wieder weg sind."
Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Situation mit gemischten Gefühlen. "Einerseits ist es gut, dass sich Israel für Minderheiten einsetzt", sagte ein UN-Sprecher. "Andererseits fragt man sich, ob ein Militärschlag die beste Lösung ist. Vielleicht wäre ja ein Care-Paket mit Seife und Handtüchern angemessener gewesen."
In Wien formiert sich unterdessen eine neue Protestbewegung: "Drusen für Drusinnen – gegen militärische Übergriffe." Die Demonstranten fordern mehr Respekt für die Drusinnen und Drusen und weniger militärische Einmischung. "Wir wollen unsere Drusen selbst beschützen", sagt eine Sprecherin. "Und zwar mit Kuscheltieren und Gute-Nacht-Geschichten, nicht mit Raketen."
Israel kündigt unterdessen weitere Einsätze an. "Wir werden nicht ruhen, bis jeder Drusenbewohner sich sicher fühlt", verspricht das Militär. Ob das mit Panzern und Bomben funktioniert, bleibt fraglich. Aber eins ist sicher: Die Drusen werden sich noch lange an diese besondere Form von Schutz erinnern – und vielleicht sogar ein eigenes Sicherheitssystem entwickeln: "Drusenschutz deluxe – mit extra viel Liebe und Fürsorge."