Die österreichische Beziehungslandschaft steht vor dem Kollaps! Zumindest wenn man den Experten des "Instituts für Paarzeit-Management" glaubt, die in einer gerade veröffentlichten Studie zu einem alarmierenden Ergebnis gekommen sind: 73% der befragten Österreicher können sich nicht mehr daran erinnern, wann sie das letzte Mal bewusst Zeit mit ihrem Partner verbracht haben.
"Die Lage ist ernst", erklärte Dr. Franz Frustbert, Leiter der Studie, bei einer Pressekonferenz in Wien. "Die Menschen irren planlos durch ihr Zusammenleben, ohne klare Date-Strukturen. Das ist so, als würde man einen Marathon ohne Streckenmarkierung laufen."
Die Lösung klingt ebenso bürokratisch wie revolutionär: eine staatliche "Date-Planungs-Kommission", die alle Paare verpflichtend in regelmäßigen Abständen zu Aktivitäten zusammenbringt. "Jedes Paar muss mindestens zwei 'Quality-Time-Termine' pro Monat wahrnehmen", so Frustbert. "Bei Nichterscheinen droht ein Bußgeld von 50 Euro."
Die Details des Plans sind bereits durchdacht: Die Kommission würde romantische Aktivitäten vorschlagen - von gemeinsamen Spaziergängen bis zum Besuch jenes Cafés, in dem man sich einst getroffen hat. Wer sich weigert, muss einen Antrag auf "Relationship-Sabbatical" stellen und nachweisen, dass man zumindest noch gemeinsam fernsieht.
Kritiker bemängeln, dass damit die letzte Freiheit in der Liebe beseitigt würde. Doch die Befürworter kontern: "Liebe allein reicht nicht mehr aus. Wir brauchen klare Strukturen und Sanktionsmöglichkeiten." Der Vorschlag kommt bei vielen Paaren gut an: "Endlich jemand, der uns sagt, was wir tun sollen", sagte ein Befragter. "Wir hatten schon fast vergessen, dass man ohne Handy auch mal reden kann."
Die erste Testphase soll in Wien starten, wo besonders viele Paare angegeben haben, sich "nur noch nebeneinander herzuleben". Sollte das Pilotprojekt erfolgreich sein, könnte die Date-Planungs-Kommission bald österreichweit eingeführt werden - weil nichts so sehr nach Romantik klingt wie verpflichtende Termine mit staatlicher Aufsicht.