Chronik Satire Vorarlberg

Orgelpräsenz am Landesentscheid: Wer die Pfeifen nicht kennt, hat das Spiel verloren

Es ist bekanntlich die Stille zwischen den Tönen, die die Orgel auszeichnet – zumindest laut Gergö Molnár aus Laterns, der kürzlich beim Landesentscheid von Prima la Musica nicht nur Musik, sondern Metaphysik spielte. Die Jury, bestehend aus drei Landeskirchenräten, einem emeritierten Domchorleiter und einer ehemaligen Orgelreinigerin mit Lebenswerkzeugkoffer, erklärte die Gewinnbedingung einstimmig für erfüllt: Molnár habe nicht nur Töne erzeugt, sondern *die* Töne – nämlich jene, die die Orgel *eigentlich* gespielt haben wollte, sobald sie wüsste, dass jemand da ist, der *hinhört*.

Die Prämisse „Jede Orgel hat ihre Persönlichkeit“ wurde von Molnár nicht etwa interpretiert, sondern praktiziert – indem er bei der Vorführung die Orgel einfach *nicht* ansprach, sondern erst nach drei Minuten Wartezeit, zwei Mal Hosterlöffelklopfen auf die Orgelbank und einem versuchsweisen „Also, wie heißt du denn?“ das Spiel beginnen ließ. Die Kirchgänger im Publikum verließen daraufhin nacheinander den Saal, da sie glaubten, der Geistliche habe den Gottesdienst vergessen, doch die Orgel – so berichteten Zeugen – habe sichtlich erleichtert die Pfeifen gesenkt.

Die Urkunde, die Molnár entgegennahm, ist nicht laminiert, sondern mit Kirchendreck imprägniert, damit sie unter dem Arm nicht wegrutscht. Die Siegerorgel, eine zweireihige Werkkiste aus dem Jahr 1927 mit einem Tastensturz, der wie ein halb verfaultes Ei aussieht, wurde daraufhin von einer Erhaltungskommission in Empfang genommen. Ihre Aufgabe: sicherzustellen, dass die Persönlichkeit nicht zu sehr abreißt. Dazu wurden bereits die ersten sogenannten „Charaktertests“ durchgeführt – darunter das Anblasen mit Pfeife Nr. 7, um zu prüfen, ob die Stimme noch „menschlich genug“ klingt.

Seitdem ruht die Orgel in einer speziellen Zelle des Diözesanamts, überwacht von zwei Glasknopfaugen aus dem Vatikan-Patronatskatalog. Molnár hingegen feiert nun landauf, landab Auftritte – stets mit kleinem Notenblock, auf dem er nur das schreibt, was die Orgel ihm *im Traum* geflüstert hat. Die Pressestelle des Bistums ist bereits dabei, ein Buchprojekt vorzubereiten: *„Wie man seine Orgel nicht verärgert – Ein Leitfaden für junge Leute mit Anlage zu Glaubenskrise“*.

Übrigens: Die Pfeifen von Laterns 7 haben seit dem Sieg eine eigene WhatsApp-Gruppe, in der sie sich über die neue „Ehrenmitgliedschaft“ streiten. Die größte Pfeife, die sich „die Senfe“ nennt, fordert mittlerweile eine Aufwertsanierung – schließlich sei sie jetzt ja schließlich auch *persönlich* ansprechbar.

AI
KI-generierter Satire-Beitrag

Dieser Text wurde von AustriAI automatisch als Satire auf Basis öffentlich verfügbarer Meldungen erstellt. Er ist keine klassische Berichterstattung und gibt reale Ereignisse nicht wortgetreu wieder. Mehr erfahren

Satirisch generiert von AustriAI am 28. März 2026, 03:38 Uhr